„Insgesamt ist das aber nicht schlimm“, sagte der Ordnungsdezernent nach seiner Testung. Foto: Volkmer
Die neue Testverordnung des Landes hat Klarheit geschaffen, wie oft man sich auf das Coronavirus testen lassen darf. Foto: Volkmer
Anzeige

Werne. Vom Start am 17. März bis einschließlich Dienstag, 23. März, sind im städtischen Schnelltestzentrum auf dem Parkplatz Am Hagen insgesamt 1.519 Coronatests durchgeführt worden. Das teilte Ordnungsdezernent Frank Gründken im Haupt- und Finanzausschuss am Mittwoch mit.

3.472 Termine seien inzwischen gebucht worden, so Gründken. Er rechnet damit, dass die Resonanz noch weiter steigen werde, wenn mit einem negativen Ergebnis Privilegien verbunden sein sollten. „Von den 1.519 Coronatests waren zehn positiv. Das entspricht 0,7 Prozent. Wir konnten so Infektionsketten unterbrechen“, berichtete der Dezernent.

Anzeige

Gründken hob bei der Realisierung des Testzentrums die Gemeinschaftsaktion hervor, dankte auch den rund 40 ehrenamtlichen Kräften Am Hagen. Mit dem rein digitalen Konzept seien 2.300 Testungen pro Tag möglich. Großes Lob für diese Initiative in Werne habe es aus dem Gesundheitsamt und vom Landrat gegeben.

Auch die Ausschussmitglieder begrüßten die Einrichtung des städtischen Schnelltestzentrums, wollten aber auch mehr zu möglichen Kosten für die Stadt wissen. Hier konnte Frank Gründken sie beruhigen: „Nach Rücksprache mit der Kassenärztlichen Vereinigung kriegen wir alle Kosten erstattet. Wir werden also mit einer schwarzen Null herauskommen.“

In Werne gibt es innenstadtnah ein weiteres Schnelltestzentrum: Der Ambulante und Palliativpflegedienst Constanze Jakubke bietet am Schwanenplatz auch spontane Testungen an. Bislang wurden hier 220 Tests durchgeführt, kein Ergebnis war positiv.

Übrigens: Mit Blick auf die weiterhin empfohlene und erforderliche Kontaktreduzierung bedingt durch die Gefahren der Corona-Pandemie wurden die Kompetenzen der Ratstätigkeit auf den Haupt- und Finanzausschuss übertragen. Somit befanden sich am Mittwoch im Kolpingsaal nur rund 16 Ausschuss- statt 45 Ratsmitglieder. Dieses wurde im Vorfeld so beschlossen.

Anzeige