Die Einfachturnhalle an der Stockumer Straße sowie das Gelände mit Soccerfeld, Klettergerüsten und Sandspielkasten sollen bleiben. Der Bau einer Doppelturnhalle am neuen Standort der Wiehagenschule ist damit wohl vom Tisch. Foto: Wagner
Die Einfachturnhalle an der Stockumer Straße sowie das Gelände mit Soccerfeld, Klettergerüsten und Sandspielkasten sollen bleiben. Der Bau einer neuen Zweifach-Turnhalle könnte auf dem geplanten Wohngebiet gegenüber entstehen, schlägt die SPD nun vor. Foto: Wagner
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Werne. Die SPD-Fraktion im Stadtrat schlägt vor, die Möglichkeit der Errichtung einer Zweifach-Turnhalle im neuen Wohngebiet zu überprüfen, das auf dem derzeitigen Betriebsgelände der Firma Tecklenborg entstehen soll. Der Antrag steht in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Planung und Wirtschaftsförderung auf der Tagesordnung. Die Sitzung findet Corona-konform am 27. April um 17.30 Uhr im Kolpingsaal statt. 

In der vorausgegangenen Sitzung im März hatte Firmenchef Bertram Tecklenborg die Pläne seines Unternehmens vorgestellt. Der Betrieb für Baumaschinen will den Standort am Schemmelweg aufgeben und plant einen Umzug innerhalb von Werne. Infrage kommt ein Grundstück im Gewerbegebiet Nordlippepark. Auf dem jetzigen Firmengelände zwischen Schemmelweg, Klöcknerstraße, Stockumer Straße und Einkaufscenter Kaufpark soll ein Wohngebiet entstehen. Auch über den Bau eines Hotels denkt der Unternehmer nach und prüft derzeit den Bedarf. Das Bebauungsplanverfahren wurde vom Fachausschuss eingeleitet.

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Für die SPD-Fraktion sind diese Pläne eine gute Gelegenheit, den Sportstättenbedarfsplan der Stadt auf eine neue Option zu überprüfen. Denn das Gelände biete sich wegen der räumlichen Nähe zur Wiehagenschule als Standort für die Zweifachturnhalle an, wie Fraktionsvorsitzender Lars Hübchen in der Antragsbegründung schreibt.

Der Sportstättenbedarfsplan sieht eigentlich den Neubau der Zweifachhalle auf dem Freigelände der Wiehagenschule als Ersatz für die Turnhalle der Barbaraschule vor. Die Leitung der Wiehagenschule hatte sich aber wegen Platzmangels gegen eine Doppelhalle auf dem Gelände an der Stockumer Straße ausgesprochen. Auf dieses Anliegen reagiert die SPD nun mit ihrem Antrag.

Die aus dem Jahr 1958 stammende Halle der ehemaligen Barbaraschule wird aufgrund ihres Alters und ihres baulichen Zustands als „abgängig“ angesehen.

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