Das alte Feuerwehrgerätehaus in Stockum hat demnächst ausgedient. Foto: Wagner
Das alte Feuerwehrgerätehaus in Stockum hat demnächst ausgedient. Foto: Wagner
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Stockum. Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Planung, Umwelt und Verkehr hat die „Rettungsgasse“ hin zum Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses für die Stockumer Wehr aufgemacht. In der Sitzung am Mittwoch empfahlen die Mitglieder dem Rat einstimmig, die Aufstellung des Bebauungsplans „Feuerwehrgerätehaus Stockum“ und die Einleitung der Änderung des Flächennutzungsplans zu beschließen.

Zuvor hatte Stadtplaner Ralf Bülte erklärt, dass der Kauf des rund 3.000 „Quadratmeter großen Grundstücks kurz vor dem Abschluss stehe. Für den Planungsprozess benötige man von jetzt an gesehen in etwa ein Jahr, der Neubau könne dann 2021/22 erfolgen, schätzte er zum Zeitrahmen ein.

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Wie berichtet, ist das Bestandsgebäude des Löschzugs Stockum nicht nur viel zu klein, es entspricht auch schon seit Jahren nicht mehr den Anforderungen des Brandschutzkonzeptes und der für eine effiziente Feuerwehrarbeit notwendigen Ausstattung.

In der Runde der Politiker wurde die Frage laut, ob denn die Grundstücksgröße auch in zehn Jahren noch auskömmlich sei. „Gibt es Flächenbedarf für eine spätere Erweiterung?“, hakte Ausschussvorsitzender Michael Zurhorst mit Blick auf eine spätere Anschlussbebauung hinter dem Grundstück nach. Aus der CDU-Fraktion kam der Rat, dies noch einmal mit der Feuerwehr zu besprechen. Bülte zerstreute die Bedenken mit dem Hinweis, dass ein klares, mit der Feuerwehr selbstverständlich abgestimmtes Raumprogramm des Kommunalbetriebs Werne vorliege.

Der Standort für das neue Gerätehaus liegt zwischen dem Hof Dahlkamp und der Werner Straße und wird derzeit landwirtschaftlich genutzt. Neben dem neuen Gerätehaus sollen nach der Planung im südlichen Bereich sechs neue Einfamilienhäuser errichtet werden, weist es die Sitzungsvorlage der Verwaltung aus. Die Feldstraße soll demnach als Erschließung der neuen Wohnhäuser dienen. Anstelle des Bestandsgebäudes an der Werner Straße soll nach dessen Abriss ebenfalls Wohnbebauung möglich werden.

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