Dienstag, November 29, 2022

Rat pro Bürgerservice – Vollzeit-Stelle für Rentenberatung bleibt

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Wer­ne. Die Ren­ten­be­ra­tung in der Stadt­ver­wal­tung Wer­ne wird auch in Zukunft mit einer gan­zen Per­so­nal­stel­le besetzt blei­ben. Das hat der Stadt­rat in sei­ner Sit­zung am Mitt­woch, 28. Sep­tem­ber 2022, nach meh­re­ren Wen­dun­gen in den Bera­tun­gen der Fach­aus­schüs­se beschlossen.

Weil der bis­he­ri­ge städ­ti­sche Mit­ar­bei­ter, der die Ren­ten­be­ra­tung in Voll­zeit betreut, vor dem Wech­sel in den Ruhe­stand steht, hat­te die Ver­wal­tung zunächst vor­ge­schla­gen, die Ren­ten­be­ra­tung künf­tig in Koope­ra­ti­on mit der Stadt Lünen zu orga­ni­sie­ren. In dem Modell hät­te Wer­ne eine hal­be Stel­le besetzt, Lünen eine vol­le Stelle.

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Im Sozi­al­aus­schuss hat­ten sich die Mit­glie­der nach inten­si­ver Dis­kus­si­on dazu ent­schie­den, das in Wer­ne stark fre­quen­tier­te und von der Bür­ger­schaft sehr gut bewer­te­te Bera­tungs­for­mat bei­zu­be­hal­ten. Im Haupt- und Finanz­aus­schuss wie­der­um woll­te man aus Kos­ten­grün­den bei der von der Ver­wal­tung zuerst vor­ge­schla­ge­nen Vari­an­te blei­ben. Auch Bür­ger­meis­ter Lothar Christ unter­stütz­te diese.

Der Rat zog in die­ser Woche nun den Schluss­strich. Auch in Zukunft sol­len Rent­ner in spe bei der Antrag­stel­lung aus­führ­lich bera­ten wer­den. Chris­ti­an Thö­ne (FDP) mein­te: „Wir ver­glei­chen uns mit Lünen, die Stadt ist drei­mal so groß, das Ver­hält­nis passt nicht.“

CDU-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Uta Leis­ten­tritt ver­wies auf die Ein­schät­zung der Ver­wal­tung, die habe den Aus­schuss­mit­glie­dern die Augen geöff­net. „Die Bera­tung in Wer­ne wür­de weg­fal­len, das wol­len wir auf kei­nen Fall.“ Die hal­be Stel­le rei­che nur für eine blo­ße Abga­be der Ren­ten­an­trä­ge, hat­te es zuvor geheißen.

Bär­bel Börs­te (Bd´90/Die Grü­nen) äußer­te Unver­ständ­nis über den zwi­schen­zeit­li­chen Mei­nungs­um­schwung. „Das ist befremd­lich, wir sind im Sozi­al­aus­schuss nach aus­gie­bi­ger Dis­kus­si­on den Argu­men­ten des Per­so­nal­rats gefolgt. Die Zahl der Rent­ner wird stei­gen“, sprach sie sich für den Bür­ger­ser­vice aus.

So sah es auch Lars Hüb­chen für die SPD. Das sei eine bür­ger­na­he Bera­tung, die extrem nach­ge­fragt und gut bewer­tet sei.

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