Donnerstag, Mai 19, 2022

Sportheim des SC Capelle: D‑Betondruck beginnt Ende Mai

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Capel­le. Die Arbei­ten für den Bau des neu­en Sport­heims des SC Capel­le haben begon­nen. Davon zeu­gen gro­ße Erd­hü­gel neben dem jet­zi­gen Rasen­platz des Sportclubs. 

Nach­dem der Kreis Coes­feld die Bau­ge­neh­mi­gung für das Vor­ha­ben der Gemein­de Nord­kir­chen und des SC Capel­le erteilt hat, haben Mit­ar­bei­ter der Fir­ma Gebrü­der Lorenz GmbH aus Waltrop die Bau­flä­che in der Böschung zum Natur­ra­sen­platz frei­ge­bag­gert und das für die Grün­dung des spä­te­ren Gebäu­des erfor­der­li­che Schot­ter­bett ein­ge­bracht. Das Unter­neh­men bringt sich außer­dem aktiv als Spon­sor in das Vor­ha­ben ein, um gleich­zei­tig die neu­ar­ti­ge und inno­va­ti­ve Bau­wei­se prak­tisch zu beglei­ten und dar­aus auch Erkennt­nis­se für die künf­ti­ge eige­ne Arbeit zu gewinnen.

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Das neue, zwei­stö­cki­ge Sport­heim des SC Capel­le wird nicht klas­sisch gemau­ert, son­dern im 3D-Beton­druck­ver­fah­ren gebaut. Aus­füh­ren­des Unter­neh­men ist hier­bei die Fir­ma Peri aus dem baye­ri­schen Wei­ßen­dorn. Im Herbst 2020 hat Peri in Beckum das ers­te Wohn­ge­bäu­de Deutsch­lands gedruckt. In Nord­kir­chen wird das Unter­neh­men nun das ers­te öffent­li­che Gebäu­de im 3D-Beton­druck­ver­fah­ren bauen.

Die vor­be­rei­ten­den Arbei­ten lau­fen aktu­ell auf Hoch­tou­ren: Das Schot­ter­bett ist bei­spiels­wei­se so groß anzu­le­gen, dass im nächs­ten Schritt die Modu­le des 3D-Por­tal­dru­ckers der Fir­ma Peri dort auf­ge­stellt wer­den kön­nen. Der Beton­druck selbst soll Ende Mai 2022 beginnen.

Bis dahin sind noch vie­le Abstim­mun­gen zwi­schen den bau­aus­füh­ren­den Fir­men, Stein­hoff Archi­tek­ten aus Capel­le und den ver­schie­de­nen Fach­pla­nern bis hin zum Bau­mi­nis­te­ri­um des Lan­des erfor­der­lich um die für die­ses Vor­ha­ben erfor­der­li­che Zustim­mung im Ein­zel­fall zu erhal­ten und vie­le Details der prak­ti­schen Durch­füh­rung zu klären.

Das Minis­te­ri­um für Hei­mat, Kom­mu­na­les, Bau und Gleich­stel­lung des Lan­des NRW ist gleich­zei­tig ein wich­ti­ger Akteur bei dem Pro­jekt, da es eine Zuwen­dung in Höhe von 330.000 Euro für die­se Maß­nah­me bewil­ligt hat aus dem Pro­gramm „Digi­ta­li­sie­rung der Bau­wirt­schaft und inno­va­ti­ves Bauen“.

„Wir freu­en uns, dass es jetzt los geht und sind gespannt auf den Beginn der prak­ti­schen Arbei­ten“, sagt Josef Mer­tens, Vor­sit­zen­der des SC Capelle.

„Die Gemein­de Nord­kir­chen zeigt hier, dass inno­va­ti­ve und zukunfts­wei­sen­de Pro­jek­te nicht zwangs­läu­fig nur in grö­ße­ren Städ­ten oder Bal­lungs­räu­men umge­setzt wer­den kön­nen, son­dern auch in länd­lich gepräg­ten Regio­nen, wie dem Kreis Coes­feld, mög­lich sind“, fügt Nord­kir­chens Bür­ger­meis­ter Diet­mar Berg­mann hinzu.

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