Generell freies Parken, nicht nur beim Ladevorgang, fordert die UWW für Fahrzeuge mit dem E-Kennzeichen. Foto: Wagner
Generell freies Parken, nicht nur beim Ladevorgang, fordert die UWW für Fahrzeuge mit dem E-Kennzeichen. Foto: Wagner
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Werne. Parkgebühr ade – allerdings nur für Kraftfahrzeuge mit dem E-Kennzeichen. Das regt die Unabhängige Wählergemeinschaft Werne (UWW) an. Ob dieses im gesamten Stadtgebiet gelten solle, oder auf vorbestimmten Parkflächen, sei von der Verwaltung zu prüfen, wird in einem Antrag an Bürgermeister Lothar Christ gefordert.

Zur Begründung heißt es: „Aufgrund der Zahlen der E-Kfz-Zulassungen halten wir diese Maßnahme zur Förderung der E-Mobilität als einen weiteren Schritt zur klimafreundlichen Stadt Werne für zielführend. Für Werne hieß dieses in 2020, dass bis zum vierten Quartal 25.577 Fahrzeuge zugelassen waren, davon 158 mit einem E-Kennzeichen. Das sind 0,6 Prozent.“

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UWW-Fraktionsvorsitzender Reinhard Stalz und Dr. Thomas Gremme, sachkundiger Bürger in den betreffenden Fachausschüssen, verweisen auf die Stadt Hamm, die den Trend zur E-Mobilität mit kostenlosem Parken im Stadtgebiet unterstütze. Sie nutze neue gesetzliche Möglichkeiten und befreie alle E-Mobile von der Parkgebühr. „In Hamm parken Autos mit Elektroantrieb und weitere, besonders schadstoffarme Fahrzeuge kostenlos“, schreibt Reinhard Stalz. Voraussetzung sei lediglich das E-Kennzeichen.

„Das gebührenfreie Parken (bis zur jeweiligen Höchstparkdauer) gilt auf städtischen, oberirdischen Parkplätzen. Die Parkzeit ist mit einer Parkscheibe nachzuweisen. Weiterhin werden Sonderparkplätze an den Ladestationen für E-Fahrzeuge ausgewiesen“, schildert er. Nicht nur reine E-Mobile, sondern auch andere schadstoffarme Fahrzeuge profitierten von der Neuerung in Hamm. Dazu zählten reine Batterieelektrofahrzeuge, Brennstoffzellenfahrzeuge und von außen aufladbare Hybridelektrofahrzeuge.

Der Ausbau der E-Ladestationen solle weiter mit Nachdruck vorangetrieben werden., ist man bei der UWW überzeugt. Darin sehe man einen Anreiz zugunsten der E-Mobilität, sagte Reinhard Stalz gegenüber WERNEplus zu dem Antrag.

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