Die finanzielle Unterstützung soll Städten und Gemeinden dabei helfen, aus eigener Kraft und mit passgenauen Maßnahmen für die eigene Kommune aktiv zu werden. Foto: Kreativshooting/Thomas Schütte
Die finanzielle Unterstützung des Landesprogramms soll Städten dabei helfen, aus eigener Kraft und mit passgenauen Maßnahmen für die eigene Kommune aktiv zu werden. Im Ausschuss stellte Wirtschaftsförderin Carolin Brautlecht den Ansatz für Werne vor. Foto: Kreativshooting/Thomas Schütte
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Werne. Die Stadt Werne erhält aus dem NRW-Sofortprogramm zur Stärkung der Innenstädte und Zentren eine Finanzspritze von 144.271 Euro, um damit die Negativ-Folgen der Corona-Pandemie besser abfedern zu können. Den Eingang der erfreulichen Nachricht aus Düsseldorf bestätigte Philip Cramer (Abteilung Wirtschaftsförderung) auf Nachfrage von WERNEplus. Im Rathaus werde nun beraten, wofür die Mittel eingesetzt werden sollen, hieß es weiter.

Neben Werne erhalten weitere 128 NRW-Kommunen Gelder aus dem mit 40 Millionen Euro gefüllten Fördertopf – noch in diesem Jahr. Das hatte die FDP-Landtagsabgeordnete des Kreises Unna, Susanne Schneider, zu dem bundesweit einmaligen Landesprogramm des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung zuerst mitgeteilt.

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Die finanzielle Unterstützung soll Städten und Gemeinden dabei helfen, aus eigener Kraft und mit passgenauen Maßnahmen für die eigene Kommune aktiv zu werden. „Das ist für die Städte, für den Handel und für die Bürgerinnen und Bürger ein echter Lichtblick. Jetzt gilt es: Gemeinsam anpacken, um die Marktplätze des 21. Jahrhunderts zu gestalten“, erläutert Ministerin Ina Scharrenbach zur Zielrichtung des Sofortprogramms auf dem Landesportal NRW.

Susanne Schneider nennt mögliche Maßnahmen, die mit Hilfe der Fördermittel gestemmt werden können. Dazu gehöre etwa die Anmietung von Ladenlokalen, der Erwerb von Gebäuden, die Verhandlung mit Grundstückseigentümern von Einzelhandelsgroßimmobilien oder die Erarbeitung gemeinsamen Perspektiven mit Handel, Eigentümern und Politik. Jede Kommune könne so ihren individuellen Herausforderungen gerecht werden.

Darüber hinaus stünden noch weitere 30 Millionen Euro zur Verfügung, für die noch bis zum 30. April 2021 Anträge auf den Weg gebracht werden könnten, ergänzt die FDP-Landtagsabgeordnete. „Das gibt noch mal zusätzlich die Möglichkeit, auf aktuelle Entwicklungen zu reagieren.“

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