In der Bergkamener Stadtverwaltung ist die Stabstelle „Soziale Inklusion und Seniorenarbeit“ eingerichtet worden, die seit Anfang Dezember mit dem Diplom-Pädagogen Thomas Lackmann besetzt ist. Foto: Volkmer
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Bergkamen. Die Stadt Bergkamen stellt sich im Bereich der kommunalen Seniorenarbeit zukunftsorientiert neu auf. Aus diesem Grund ist in der Stadtverwaltung die Stabstelle „Soziale Inklusion und Seniorenarbeit“ eingerichtet worden, die mit dem Diplom-Pädagogen Thomas Lackmann besetzt ist. Der 41-jährige aus Soest ist schon länger im Sachgebiet Soziales, Senioren, Gesundheit im Rathaus tätig und arbeitet sich aktuell in seine neuen Aufgaben ein.

Seit 2017 ist Lackmann bereits beim Sozialamt der Stadt tätig. Sein bisheriges Aufgabenfeld beinhaltete unter anderem die Arbeit mit Geflüchteten. „Ich war in den Einrichtungen und habe in beratender Funktion die Menschen dabei unterstützt, wenn es beispielsweise um das Ausfüllen von Anträgen ging“, erklärt der Diplom-Pädagoge. Die Ziele der neuen Stelle sind die Stärkung der Lebensqualität älterer und alter Menschen und von Menschen mit Behinderungen, die Verbesserung des Wohnungsangebotes im Hinblick auf die besonderen Bedarfe und die Verbesserung der Strukturen für wohnortnahe Versorgung und Pflege.

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Neben der Konzeptentwicklung und der Aufstellung von Maßnahmenplänen als Tätigkeitsschwerpunkte möchte der 41-Jährige die Vernetzung der verschiedenen Akteure und die Beteiligung der Betroffenen vorantreiben. Aktuell ist coronabedingt zur älteren Zielgruppe kaum ein Kontakt möglich. Zwar hat es erste Gespräche mit Initiativen wie der Gruppe „Pflegende Angehörige“ und dem „Netzwerk Demenz“ gegeben, aber an öffentliche Vorstellungsrunden oder Veranstaltungen sei derzeit nicht zu denken. „Ich telefoniere statt dessen mit den anderen Kommunen und baue die Netzwerke zum Thema Inklusion auf. Da es das noch nicht bei der Stadt gab, muss da viel von Null aufgebaut werden“, berichtet Lackmann aus seinem aktuellen Tagesablauf.  

Im Rahmen seiner Lotsenfunktion vermittelt Lackmann ratsuchende Bürger an die spezifischen Fachberatungsstellen, beispielsweise an die an die Soziale Betreuung innerhalb des Sachgebietes Soziales, Senioren und Gesundheit der Stadt oder an die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna. Erste Anrufe von betagten Bürgern hat er schon bekommen. „Die haben sich positiv geäußert und sind froh, jetzt einen Ansprechpartner zu haben“, so sein erstes Fazit. Inhalte sind oftmals die Suche nach seniorengerechten Wohnungen und jüngst auch verstärkt Fragen zu dem Impfungen gegen das Coronavirus. 

Lackmann hofft, dass er bald persönlich mit seinen Zielgruppen in der Stadt in Kontakt kommen kann: „Es ist mir eine Herzensangelegenheit, mich für Senioren und Menschen mit Behinderung einzusetzen. Ich bin fest davon überzeugt, dass Bergkamen auf einem guten Weg ist, auch wenn dieser noch lang ist. Nur gemeinsam, unter Beteiligung der Organisationen, der Wohlfahrtsverbände und engagierter Menschen vor Ort werden wir die Lebenssituation für alle Bevölkerungsgruppen gut gestalten können.“

Thomas Lackmann von der Stabstelle „Soziale Inklusion und Seniorenarbeit“ ist im Rathaus unter der Telefonnummer (02307) 965-433 zu erreichen.

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