Regina Syrig (l.) und Maria Krampe freuen sich über weitere Fahrerinnen im Team des Bürgerbusses. Auch die Gleichstellungsbeauftragte Miriam Lepper (unten rechts) unterstützt interessierte Frauen bei diesem Ehrenamt. Foto: Gemeinde Ascheberg
Regina Syrig (l.) und Maria Krampe freuen sich über weitere Fahrerinnen im Team des Bürgerbusses. Auch die Gleichstellungsbeauftragte Miriam Lepper (unten rechts) unterstützt interessierte Frauen bei diesem Ehrenamt. Foto: Gemeinde Ascheberg
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Ascheberg. Etwas für die Gemeinschaft tun und der Gesellschaft etwas zurückgeben, das motiviert die beiden Fahrerinnen des Bürgerbusses, Regina Syrig und Maria Krampe, dazu, sich zweimal im Monat hinter das Steuer des Bürgerbusses in der Gemeinde Ascheberg zu setzen. Die beiden kennen inzwischen viele der Fahrgäste und freuen sich über die netten Kontakte.

„Es macht großen Spaß, mit den Fahrgästen zu plaudern“, berichtet Maria Krampe. „Alle sind sehr froh und dankbar, dass der Bürgerbus nach der Corona-Pause nun wieder fährt.“ Regina Syrig aus Herbern ergänzt: „Ich habe durch die Fahrstrecke schon viele Ecken der drei Ortsteile kennengelernt, in die ich sonst nicht gekommen wäre.“

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Die insgesamt 23 ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer sind eine gute Gemeinschaft, die sich regelmäßig trifft und austauscht. Einmal im Jahr findet ein gemeinsamer Ausflug mit den Partnerinnen und Partnern statt. „Jeder Fahrer fährt etwa zwei Mal im Monat“, erklärt Maria Krampe die ehrenamtliche Aufgabe. „Die Zeiten kann man sich frei einteilen. Man muss sich nicht an einen festen Tag binden und kann auch mal Zeiten tauschen, wenn zum Beispiel ein Urlaub ansteht.“

Dank des ehrenamtlichen Einsatzes der Bürgerbus-Fahrerinnen und -Fahrer gibt es in der Gemeinde Ascheberg wichtige Nahverkehrsverbindungen, die von Bürgern für Bürger organisiert werden. So entstehen beispielsweise auch Anbindungen zu Bussen und zur Bahn, um etwa nach Dortmund oder Lüdinghausen zu kommen.

Frauen, die den Fahrdienst des Bürgerbusses kennenlernen möchten, sind demnächst herzlich zu einem Infotag eingeladen – voraussichtlich in der ersten Oktoberhälfte 2021. Dann stellen Regina Syrig, Maria Krampe und die Gleichstellungsbeauftragte Miriam Lepper das Fahrzeug und den Fahrbetrieb vor und beantworten Fragen rund um den Bürgerbus. „Voraussetzung ist ein normaler Führerschein“, erklärt Maria Krampe. „Für den Erwerb eines Personenbeförderungsscheins ist lediglich eine Gesundheitsuntersuchung notwendig, die bei einer Ärztin erfolgt.“ Brille, Hörgeräte oder ähnliches sind kein Hindernis.

„Wir brauchen uns auch nicht ums Tanken und Waschen kümmern, sondern müssen nur fahren“, erklären Maria Krampe und Regina Syrig. „Für alles andere sind feste Personen zuständig.“

Wer Interesse hat, in das Team der Bürgerbus-Fahrer aufgenommen zu werden, kann gerne ab sofort einen Termin für ein Kennenlernen vereinbaren. Dann werden das Fahrzeug und die Touren in Ruhe erklärt. „Wir sorgen für eine gründliche Einarbeitung“, versprechen Maria Krampe und Regina Syrig. Ansprechpartner für Interessierte Fahrerinnen sind der Vorsitzende des Bürgerbusvereins, Joseph Streyl, Tel. 02593 7911, joseph.streyl@t-online.de, sowie der Geschäftsführer Jochen Syrig, Tel. 02599 1520, rjsyrig@web.de .  Weitere Informationen gibt es auf der Webseite www.ascheberg.de.

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