Jürgen Kleine-Frauns bleibt Lünens Bürgermeister. Er setzte sich in der Stichwahl knapp durch. Foto: Stadt Lünen
Jürgen Kleine-Frauns bleibt Lünens Bürgermeister. Er setzte sich in der Stichwahl knapp durch. Foto: Stadt Lünen
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Lünen. Jürgen Kleine-Frauns bleibt Bürgermeister der Stadt Lünen. Er setzte sich bei der Stichwahl am Sonntag, 27. September, gegen den SPD-Kandidaten Rainer Schmeltzer mit insgesamt 51,14 Prozent der Stimmen durch. Schmeltzer konnte laut vorläufigem Endergebnis insgesamt 48,86 Prozent der Stimmen für sich verbuchen. 458 Stimmen trennten die beiden Kandidaten letztlich.

Kleine-Frauns setzte sich damit erneut in einer Stichwahl für das Bürgermeisteramt durch. Bereits 2015 war es zum Duell zwischen ihm und dem Kandidaten der SPD gekommen – damals Rolf Möller. Vor seiner Wahl war der 53-Jährige aus Rheine stammende Kleine-Frauns als Rechtsanwalt in Lünen tätig. 

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Die Wahlbeteiligung lag mit insgesamt 30,7 Prozent niedriger als bei der Bürgermeister-Stichwahl 2015 (32,1 Prozent). Vor zwei Wochen, am 13. September, hatten 41,1 Prozent der Wahlberechtigten bei der Bürgermeisterwahl abgestimmt.  

Wahlleiter Horst Müller-Baß bedankte sich am Abend bei den rund 600 Wahlhelferinnen und Wahlhelfern, die den ganzen Sonntag über im Einsatz waren: „So eine Wahl unter diesen besonderen Bedingungen zu stemmen ist keine leichte Aufgabe. Alle, die heute ehrenamtlich in den Wahlbüros und auch im Rathaus im Einsatz waren, halten unsere Demokratie am Leben. Ihnen allen danke ich für die gute Arbeit heute.“ 

Das vorläufige Ergebnis muss noch vom Wahlausschuss am Mittwoch, 30. September, offiziell bestätigt werden, um als amtliches Endergebnis zu gelten. 

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