Übergabe des Förderbescheids mit (von links) Thomas Stohldreier (Gemeinde), Sophia Schlinger (ÜBI), Franziska Langner (ÜBI), Anja Teumert (Gemeinde) und Dietmar Panske (Landtag NRW) freuen sich über die Fördergelder, die Betreuungsplätze für Flüchtlingskinder möglich machen. Foto: Gemeinde Ascheberg
Übergabe des Förderbescheids mit (von links) Thomas Stohldreier (Gemeinde), Sophia Schlinger (ÜBI), Franziska Langner (ÜBI), Anja Teumert (Gemeinde) und Dietmar Panske (Landtag NRW) freuen sich über die Fördergelder, die Betreuungsplätze für Flüchtlingskinder möglich machen. Foto: Gemeinde Ascheberg
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Ascheberg. In der Flüchtlingsunterkunft am Breil 5 übernimmt der ÜBI Verein Ascheberg nun zusätzlich die Betreuung von rund zehn Flüchtlingskindern im Kita-Alter. Unterstützt wird dies durch Fördergelder vom Land NRW in Höhe von 22.800 Euro, die der Landtagsabgeordnete Dietmar Panske nun den Akteuren überbrachte.

„Damit können wir auch den neu zugewiesenen Flüchtlingskindern mit deren Mütter oder Väter ein Betreuungsangebot machen“, freut sich Thomas Stohldreier, Fachbereichsleiter Ordnung und Soziales. Die Anzahl der benötigten Kitaplätze sei bei Flüchtlingskindern besonders schwer zu kalkulieren, da Flüchtlingsfamilien oft kurzfristig nach Ascheberg ziehen und Betreuungsplätze benötigen würden.

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Sophia Schlinger und Franziska Langner vom ÜBI Verein Ascheberg betreuen am Breil 5 bereits sechs Flüchtlingskinder im Alter bis zu drei Jahren. Platz wäre für maximal 15 Kinder. „Die Fördergelder benötigen wir für Personalkosten, Spielmaterial und für die Sprachförderung“, erklärt Langner. Durch die neue Betreuungsmöglichkeit kommen die Jüngsten bereits frühzeitig in Kontakt mit der deutschen Sprache, was die Integration von Kindern und Eltern erleichtert.

Die Betreuungsgruppe am Breil 5 sei eine Anlaufstelle für Flüchtlingsfamilien, in der auch sensible Fragen gestellt würden, berichtet Langner. Um Vertrauen aufzubauen, sei jedoch eine langfristige Zusammenarbeit nötig. „Ich freue mich, dass die Landesmittel hier sinnvoll eingesetzt werden“, erklärt der Landtagsabgeordnete Dietmar Panske.

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