Cello-Virtuose Ludwig Frankmar hat sich der Barockmusik und der historischen Aufführungspraxis verschrieben. Foto: Ludwig Frankmar
Cello-Virtuose Ludwig Frankmar hat sich der Barockmusik und der historischen Aufführungspraxis verschrieben. Foto: Ludwig Frankmar
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Werne. Geschmeidig und sanglich moduliert er auf seinem fünfseitigen Barockcello: Der schwedische Cello-Virtuose Ludwig Frankmar hat sich der Barockmusik und der historischen Aufführungspraxis verschrieben. Am Sonntag, 18. Oktober, tritt er ab 17 Uhr in der St. Christophorus-Kirche in Werne auf. Das Konzert wird von der Stiftung Musica Sacra Westfalica veranstaltet.

Der Künstler präsentiert ein Programm für Solo-Cello. Diese Kunstgattung fand ihren Höhepunkt im 17. Jahrhundert. Viele große Komponisten, die für dieses Genre gearbeitet haben, sind heute weitgehend vergessen. Im Konzert erklingen Werke von Silvestro Ganassi († 1492), Giovanni Battista Degli Antonii (1636–1698), Marin Marais (1658–1728) und Georg Philipp Telemann (1681–1767). Frankmar war Solo-Cellist in Orchestern in Göteborg, Barcelona und Bern, bevor er sich ganz der solistischen Barockmusik zuwandte. Sein fünfseitiges Barockcello wurde 1756 von Louis Guersan in Paris gefertigt.

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Der Eintritt zu dem Konzert ist frei; die Stiftung bittet um eine Spende zur Unterstützung ihrer kirchenmusikalischen Arbeit.

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