Samstag, Januar 28, 2023

Arbeiten zur Kita am Krankenhaus auf der Zielgeraden

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Wer­ne. Dass die neue Kin­der­ta­ges­stät­te der Jugend­hil­fe Wer­ne nicht in Rekord­zeit fer­tig wer­den wür­de, ist seit län­ge­rer Zeit bekannt. Nach­dem das Pro­jekt ver­scho­ben und über­ar­bei­tet wur­de, erfolg­te erst im Som­mer 2021 der ers­te Spa­ten­stich der Nähe des Kran­ken­hau­ses. Seit dem kam es immer wie­der zu Ver­zö­ge­run­gen. Jetzt aber rückt der Ein­zug der 75 Kin­der näher.

Der ers­te Schnee­fall hat­te die Ein­rich­tung jüngst in ein wah­res Win­ter­zau­ber-Motiv ver­wan­delt. Tat­säch­lich aber geht es im Innen­be­reich noch zur Sache – aber ein Ende rückt in Sichtweite.

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Bis auf dem Gelän­de, auf dem bis vor eini­gen Jah­ren noch das Schwes­tern­wohn­heim gestan­den hat, Kin­der­stim­men zu hören sind, wer­den noch eini­ge Wochen ver­ge­hen. „Wir sind im Außen- und Innen­be­reich schon sehr weit“, berich­tet die kauf­män­ni­sche Jugend­hil­fe-Geschäfts­füh­re­rin Katha­ri­na Böcken­holt auf Anfra­ge von WERN­Eplus über den aktu­el­len Stand der Arbei­ten in der Kita mit dem Namen „Til­lo am Zauberwald“.

Im Außen­be­reich ist bereits eine gro­ße Schau­kel zu sehen, eine Rut­sche am Hügel wird eben­falls noch instal­liert, sobald die Tem­pe­ra­tu­ren dies wie­der zulas­sen. Den­noch sind die Dimen­sio­nen der dann kom­plett ein­ge­zäun­ten Außen­an­la­ge schon zu sehen. Beim Blick auf das Are­al wird klar, dass die Kin­der hier künf­tig viel Platz haben werden.

Wär­me­pum­pe sorgt auch für war­mes Wasser

Innen ste­hen der­zeit noch Arbei­ten an den Fuß­bö­den auf der Erle­di­gungs-Lis­te. „Auch die Hei­zung wird die­ser Tage noch ange­schlos­sen“, so Katha­ri­na Böcken­holt. Die Räu­me ver­fü­gen über eine Fuß­bo­den­hei­zung, die nöti­ge Ener­gie dafür und das war­me Was­ser kom­men von einer Wär­me­pum­pe. „Das war schon der Plan, bevor die Ener­gie­prei­se so stark gestie­gen sind“, sagt die Jugendhilfe-Geschäftsführerin.

Nach einer gro­ßen Rei­ni­gung beginnt der Schrei­ner bald mit der Ein­rich­tung von Küche und Co. Danach star­tet dann das gro­ße Kis­ten­pa­cken und der Umzug aus dem Pro­vi­so­ri­um in der ehe­ma­li­gen Bar­ba­ra­schu­le, in dem die 75 Kin­der der­zeit noch unter­ge­bracht sind.

Einen kon­kre­ten Ter­min für den Umzug gibt’s noch nicht, aber die Hoff­nung bei Kin­dern, Erzie­he­rin­nen und der Jugend­hil­fe ist groß, dass es irgend­wann zwi­schen Ende Janu­ar und Mit­te Febru­ar so weit sein wird.

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