Mittwoch, August 17, 2022

Zur Situation der Geflüchteten in Werne: „Das ist erst der Anfang“

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Wer­ne. The­ma im Haupt- und Finanz­aus­schuss am Mitt­woch (23.03.2022) war auch die aktu­el­le Flücht­lings­si­tua­ti­on. Bür­ger­meis­ter Lothar Christ hob die gro­ße Unter­stüt­zung der Wer­ner Bür­ge­rin­nen und Bür­ger her­vor, zog eine ers­te Bilanz und wag­te einen Ausblick.

„Das ist erst der Anfang“, rech­net Christ in den nächs­ten Wochen ver­stärkt mit Zuwei­sun­gen von Geflüch­te­ten sei­tens der Bezirks­re­gie­rung Arns­berg. Dass die Stadt Wer­ne zuvor bei der Auf­nah­me im Soll gewe­sen sei, habe geholfen. 

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Aktu­ell befin­den sich 142 Geflüch­te­te aus der Ukrai­ne – haupt­säch­lich Frau­en und Kin­der – in Wer­ne, 64 von ihnen sind unter 18 Jah­re alt. „30 Men­schen sind in städ­ti­schen Ein­rich­tun­gen unter­ge­bracht, der Rest in Gasther­ber­gen von Wer­ner Fami­li­en“, führ­te der Bür­ger­meis­ter wei­ter aus. Die Situa­ti­on ent­wi­cke­le sich dyna­misch, 36 Ukrainer/innen müss­ten in Kür­ze eben­falls in städ­ti­sche Unter­künf­te wech­seln. „Mein Lob gilt den Fami­li­en, die Men­schen auf­neh­men, sowie allen Hel­fen­den. Das ist außer­or­dent­lich“, so Christ weiter.

Unter­stüt­zung kommt mit Blick auf neue Unter­brin­gungs­mög­lich­kei­ten vom Bis­tum Müns­ter. So wird das Gym­na­si­um St. Chris­to­pho­rus sein altes Inter­nats­ge­bäu­de, wo schon frü­her Asyl­su­chen­de leb­ten, kos­ten­los der Stadt Wer­ne zur Ver­fü­gung stel­len. „Das ist eine unglaub­li­che Hil­fe“, dank­te Lothas Christ den Verantwortlichen.

Doch bei der gro­ßen Anzahl von Flücht­lin­gen, die zu erwar­ten ist, wer­de eine dezen­tra­le Unter­brin­gung nicht immer funk­tio­nie­ren, beton­te der Bür­ger­meis­ter. Und wei­ter: „Ande­re Kom­mu­nen rich­ten schon Sam­mel­un­ter­künf­te in Turn­hal­len ein. Das ist zwar bei uns noch nicht der Fall, aber ver­spre­chen kann ich nichts.“

Der­zeit lau­fe die Orga­ni­sa­ti­on der Regis­trie­run­gen sowie auch der Impf­an­ge­bo­te auf Hochtouren.

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