Sonntag, November 27, 2022

„Werne packt Päckchen“: Wunschbaum in neuem Gewand

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Wer­ne. „Wer­ne packt Päck­chen“. Unter die­sem Mot­to steht erst­mals die seit Jah­ren bewähr­te und erfolg­rei­che Wunsch­baum-Akti­on, die am Mitt­woch, 23. Novem­ber, gestar­tet wurde. 

Wer­ner Bür­ge­rin­nen und Bür­ger haben die Mög­lich­keit, Kin­dern aus Fami­li­en einen Wunsch zu erfül­len, bei denen das Weih­nachts­fest aus finan­zi­el­len Grün­den beschei­den aus­fällt. Ins­ge­samt 400 Weih­nachts­ge­schen­ke lie­gen am 24. Dezem­ber in den Fami­li­en zur Besche­rung unter dem Tan­nen­baum. Aus­ge­wählt wur­den die Kin­der in Kin­der­ta­ges­stät­ten, in den offe­nen Ganz­tags­schu­len und bei der sozi­al­päd­ago­gi­schen Fami­li­en­hil­fe der Caritas.

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Ein neu­es Team küm­mert sich um die Orga­ni­sa­ti­on die­ser Akti­on. Mit im Boot sind der Cari­tas-Ver­band Lünen-Selm-Wer­ne mit sei­nen ver­schie­de­nen Ein­rich­tun­gen in der Stadt Wer­ne, die katho­li­sche Kir­chen­ge­mein­de St. Chris­to­pho­rus, die Fami­li­en­bil­dungs­stät­te und die Stadt Wer­ne mit ihrem Fami­li­en­netz. In einem Pres­se­ge­spräch stell­ten die Initia­to­rin­nen am Mitt­woch (23.11.2022) das neue Ver­fah­ren vor, das sich in eini­gen Punk­ten vom Vor­läu­fer unterscheidet.

Wäh­rend bis­her die auf Ster­nen notier­ten Wün­sche der Kin­der an einem Baum in der Spar­kas­se auf­ge­hängt wur­den und die Kun­den an der Kas­se einen Geld­be­trag ein­zah­len konn­ten, gibt es jetzt zwei Tan­nen mit Kin­der­wün­schen: Einer steht im Foy­er der Fami­li­en­bil­dungs­stät­te und der zwei­te im Fami­li­en­netz am Neu­tor. Wer einem Kind einen Weih­nachts­wunsch erfül­len möch­te, nimmt einen der Ster­ne vom Baum, kauft das Geschenk im Wert von maxi­mal 25 Euro und bringt es fest­lich ver­packt wie­der zum jewei­li­gen Stand­ort. Das Orga­ni­sa­ti­ons­team sorgt dann für die Ver­tei­lung an die Eltern.

Die Daten­schutz­be­stim­mun­gen, die im Vor­feld der Vor­jah­res­ak­ti­on für Pro­ble­me gesorgt hat­ten, wer­den ein­ge­hal­ten, ver­si­cher­ten die Ver­ant­wort­li­chen. Auf den Ster­nen sind ledig­lich eine Num­mer, das Geschlecht und das Alter ver­merkt, die Lis­ten mit den Kin­dern, für die das Geschenk bestimmt ist, gibt es aus­schließ­lich in den ver­ant­wort­li­chen Einrichtungen. 

„Die Fami­li­en freu­en sich rie­sig über die Geschen­ke. Wir erhal­ten vie­le posi­ti­ve Rückmeldungen.“

Petra Her­mes von der sozi­al­päd­ago­gi­schen Fami­li­en­hil­fe der Caritas

Damit das Geschenk pünkt­lich am Hei­li­gen Abend unter dem Weih­nachts­baum liegt, wer­den alle Spen­der gebe­ten, die Päck­chen bis zum 14. Dezem­ber zu brin­gen. „Wich­tig ist, dass die Päck­chen an dem Stand­ort abge­ge­ben wer­den, an dem der Stern vom Baum genom­men wur­de“, sag­te Moni­ka Wes­berg, Lei­te­rin der Fami­li­en­bil­dungs­stät­te. Eben­so wich­tig: Der Stern muss auf das Paket geklebt wer­den, damit das Geschenk zuge­ord­net wer­den kann. Hin­wei­se, wie die Akti­on funk­tio­niert, gibt es an den bei­den Stand­or­ten der Bäu­me auf Pla­ka­ten mit dem Titel „Drei Schrit­te zum Glück.“

Bis­her wur­den die Geschen­ke vom Orga­ni­sa­ti­ons­team zen­tral ein­ge­kauft, ver­packt und an die Ein­rich­tun­gen wei­ter­ge­ben. Das neue Modell habe sich aber an ande­ren Stand­or­ten des Cari­tas­ver­ban­des bewährt, sag­te Mar­gret Ban­ken-Kon­rad, Bereichs­lei­te­rin der Cari­tas: „Wir erhal­ten sehr lie­be­voll ver­pack­te Weih­nachts­päck­chen zurück. Vie­le sind zusätz­lich noch mit selbst gebas­tel­ten Din­gen gefüllt, mit Plätz­chen oder auch mit einem Brief.“ Und Petra Her­mes von der sozi­al­päd­ago­gi­schen Fami­li­en­hil­fe der Cari­tas ergänz­te: „Die Fami­li­en freu­en sich rie­sig über die Geschen­ke. Wir erhal­ten vie­le posi­ti­ve Rückmeldungen.“

Soll­ten nicht alle 400 Ster­ne vom Baum genom­men wer­den, geht trotz­dem am 24. Dezem­ber kein Kind leer aus. Das Jugend­amt der Stadt Wer­ne hat zuge­sagt, die feh­len­den Geschen­ke zu kau­fen. „Über die­se Unter­stüt­zung freu­en wir uns sehr“, sag­te Mar­gret Ban­ken-Kon­rad. Und über wei­te­re Spen­den: Das Blu­men­fach­ge­schäft Wen­ner und der För­der­ver­ein „Fabi for fami­ly“ der Fami­li­en­bil­dungs­stät­te haben die bei­den Tan­nen­bäu­me kos­ten­los zur Ver­fü­gung gestellt.

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