Mittwoch, Dezember 7, 2022

Mountain-Bike-Parcours im Dahl: Idee findet viel Zustimmung

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Wer­ne. Nach­dem im Rah­men einer Unter­schrif­ten­ak­ti­on rund 25 Jugend­li­che im Mai 2022 den Wunsch nach Ein­rich­tung einer Moun­tain-Bike-Ste­cke in Wer­ne beim Bür­ger­meis­ter hin­ter­leg­ten, ließ die­ser sei­ner Ankün­di­gung nach inten­si­ver Prü­fung nun Taten fol­gen, heißt es wört­lich in einer Mit­tei­lung aus dem Büro von Lothar Christ.

Gemein­sam mit den jun­gen Moun­tain-Bikern sowie Ver­tre­tern des Rad­sport­clubs Wer­ne (RSC) und des Jugend­am­tes lud er zu einer Fahr­rad­tour nach Hamm ein, um sich über den dor­ti­gen Par­cours im Lip­pe­park ein gemein­sa­mes Bild zu machen. 

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Dabei sei einer­seits deut­lich gewor­den, wel­che Anfor­de­run­gen ein attrak­ti­ver Moun­tain-Bike-Par­cours erfül­len muss, aber ande­rer­seits auch, wel­che Din­ge ver­mie­den wer­den soll­ten. Mit dem Wis­sen um die spe­zi­el­len Her­aus­for­de­run­gen einer ent­spre­chen­den Anla­ge, über­rasch­te Bür­ger­meis­ter Christ die Teil­neh­men­den bei der Rück­kehr nach Wer­ne mit einem beson­de­ren Vorschlag.

Nach sei­nen Vor­stel­lun­gen könn­te, wie WERN­Eplus berich­te­te, der „Ten­nen­platz 2“ im Sport­zen­trum Dahl, der nach Ein­rich­tung eines Kunst­ra­sen­plat­zes laut des Bür­ger­meis­ters nicht mehr benö­tigt wer­de, als künf­ti­ger Moun­tain-Bike-Par­cours her­ge­rich­tet wer­den. Die Ver­wal­tung hat­te von der Poli­tik den Auf­trag erhal­ten, einen geeig­ne­ten Stand­ort zu suchen.

„In Ver­bin­dung mit der neu­en Street­ball-Anla­ge sowie dem Klein­spiel­feld am Gro­te Dahl-Weg wür­de mit einem Moun­tain-Bike-Par­cours ein aus­ge­wie­se­ner Bereich für Jugend­li­che ent­ste­hen, die dort unge­stört ihre Frei­zeit ver­brin­gen und ihren Hob­bys nach­ge­hen kön­nen“, skiz­ziert Lothar Christ sei­ne Idee.

Der alte Aschen­platz im Sport­zen­trum Dahl könn­te zu einem Bike-Park wer­den. Foto: Stadt Werne

Los­ge­löst von Fra­gen zur Bau­ord­nung, Ver­kehrs­si­cher­heit und erfor­der­li­cher Boden­un­ter­su­chun­gen: Die jugend­li­chen Moun­tain-Biker waren direkt ange­tan und sofort bereit, Ideen und per­sön­li­ches Enga­ge­ment ein­zu­brin­gen, damit eine Anla­ge nach ihren Wün­schen und indi­vi­du­el­len Vor­stel­lun­gen ent­steht. Auch der RSC Wer­ne signa­li­sier­te spon­tan, sein Know-how zum Gelin­gen eines sol­chen Pro­jek­tes beizutragen.

Bis die Arbei­ten am Ten­nen­platz mit der zu errich­ten­den Gelän­de­zu­fahrt begin­nen, wer­de es noch dau­ern. Gleich­wohl kün­dig­te Anni­ka Har­tung vom städ­ti­schen Jugend­amt bereits an, die gesam­te Maß­nah­me – von der Pla­nung bis zur Umset­zung – unter akti­ver Betei­li­gung und Ein­bin­dung aller Jugend­li­chen umzusetzen.

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