Samstag, Juli 2, 2022

Kleine und große Radfahrer warten weiter auf sichere Radwege

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Wer­ne. Rund 40.000 Men­schen sind am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de im Rah­men einer neu­er­li­chen Kidi­cal Mass durch die Stra­ßen von mehr als 200 Orten gefah­ren und haben dabei ein kin­der­freund­li­ches Stra­ßen­ver­kehrs­recht gefor­dert. Auch in Wer­ne tra­ten Groß und Klein in die Pedale.

Zum drit­ten Mal hat die Initia­ti­ve Rad­ver­kehr in Wer­ne (IR) zur Fahr­rad­de­mo Kidi­cal Mass ein­ge­la­den. Im Fokus stand dabei der zum Teil sehr schlech­te Zustand der Rad- und Fuß­we­ge rund um die Wer­ner Gymnasien.

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Schon vor der Abfahrt am Stadt­haus bedau­er­te Till Gar­vert als Ver­samm­lungs­lei­ter der Demo, dass sich nach den bis­he­ri­gen bei­den Tou­ren noch nichts an der teils sehr gefähr­li­chen Situa­ti­on für Rad­fah­rer in Wer­ne getan habe. „Es gibt zwar Ankün­di­gun­gen von Rad­ver­kehrs­kon­zep­ten, aber bis­her ist es lei­der dabei geblie­ben. Mehr siche­re­re Rad­we­ge gibt es immer noch nicht. Das ist enttäuschend.“

Die Stre­cke zu den Wer­ner Gym­na­si­en kri­ti­sier­te die Initia­ti­ve am Wochen­en­de bereits zum wie­der­hol­ten Male. Der Rad­weg an der Pen­nin­gro­de wird täg­lich von unzäh­li­gen Kin­dern und Jugend­li­chen benutzt. „Doch das wird von der Stadt nicht wei­ter bedacht. Das fin­de ich erstaun­lich, denn gera­de jetzt soll­te man der Grup­pe doch zei­gen, dass es sinn­voll ist, sich mit dem Rad zu bewe­gen. Wenn ihnen das aber jetzt durch der­art schlech­te Wege ver­miest wird, ist das schon scha­de“, sag­te Garvert.

Im Fokus der Tour stand der zum Teil sehr schlech­te Zustand der Rad- und Fuß­we­ge rund um die Wer­ner Gym­na­si­en. Der Start erfolg­te am Stadt­haus. Foto: Volkmer

Auch die dau­er­haf­te Ein­füh­rung von Tem­po 30 an vie­len Berei­chen, die beson­ders häu­fig von Kin­dern genutzt wür­den, sei wei­ter­hin über­fäl­lig. „Das bie­tet nach allen Erkennt­nis­sen viel mehr Sicher­heit für alle Betei­lig­ten, die sich dort bewe­gen“, so der Fami­li­en­va­ter in sei­ner Ansprache. 

Trotz guten Rad­fahr­wet­ters fan­den sich bei der drit­ten Auf­la­ge weni­ger Mit­fah­ren­de als bei den vor­he­ri­gen Ver­an­stal­tun­gen ein. Der Ver­samm­lungs­lei­ter ver­mu­te­te, dass dies unter ande­rem mit vie­len zeit­gleich statt­fin­den­den Ver­an­stal­tun­gen in Zusam­men­hang gestan­den habe.

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