Mittwoch, August 10, 2022

Kita-Eltern sorgen sich nicht nur um die Sicherheit ihrer Kinder

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Wer­ne. Die Pro­ble­ma­tik, dass über die Stra­ße Am Grie­se­torn oft­mals zu schnell gefah­ren wird, ist am Tor zur Innen­stadt nicht neu. Nach­dem die Stadt jüngst zwei Pik­to­gram­me auf dem Pflas­ter erstel­len ließ, gehen nun auch die Eltern des benach­bar­ten Kin­der­gar­tens Auf dem Berg in die Offensive.

Chris­tia­na Küp­per und Sarah Grund­mann vom Eltern­bei­rat der Kita Auf dem Berg haben zwei gro­ße Ban­ner plat­ziert, um auf die gefähr­li­che Situa­ti­on auf­merk­sam zu machen, dass vie­le Ver­kehrs­teil­neh­mer die Schritt­ge­schwin­dig­keit nicht einhalten.

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„Wir wür­den so eine Akti­on nicht machen, wenn alles in Ord­nung wäre“, erklärt Sarah Grund­mann. Unmit­tel­bar vor der Anbrin­gung der Ban­ner hat­te die Mut­ter selbst eine Situa­ti­on erlebt, in der sich zwei E‑Bike-Nut­zer dar­über lus­tig gemacht haben, dass sie laut der Anzei­ge des Dia­log­sys­tems zu schnell unter­wegs waren. Haupt­säch­lich sei­en es aber zu schnel­le Autos, von denen eine Gefahr – nicht nur für Kin­der, son­dern auch für älte­re Men­schen aus­ge­he – so Grundmann.

Kon­trol­len der Ein­hal­tung der Schritt­ge­schwin­dig­keit durch die Poli­zei fin­den seit eini­ger Zeit dem Ver­neh­men nach regel­mä­ßig statt. Foto: Volkmer

„Vie­le sind im Glau­ben, dass sie hier 30 Stun­den­ki­lo­me­ter fah­ren dür­fen“, hat Chris­tia­na Küp­per bei ver­schie­de­nen Gesprä­chen mit Ver­kehrs­teil­neh­mern fest­ge­stellt. Doch das blaue Schild mit auf der Stra­ße spie­len­den Per­so­nen bedeu­tet, dass der Fahr­zeug­ver­kehr hier Schritt­ge­schwin­dig­keit ein­hal­ten muss. „Es wäre scha­de, wenn erst etwas pas­sie­ren müss­te, damit etwas getan wird“, unter­streicht Küpper.

Par­al­lel zur Anbrin­gung der Ban­ner kon­trol­lier­te am Frei­tag die Poli­zei an der Stra­ße. Dabei wur­den etli­che Ver­kehrs­teil­neh­mer ange­hal­ten, die teils deut­lich zu schnell unter­wegs waren. 

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