Mittwoch, August 10, 2022

Getötete 17-Jährige: Polizei nimmt 26 Jahre alten Dortmunder fest

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Update: 25.06.2022 – 15.00 Uhr

Hagen/Hamm/Stockum. Bereits am Frei­tag (24.06.2022) ver­haf­te­ten Poli­zis­ten einen 26-jäh­ri­gen Dort­mun­der. Er ste­he im drin­gen­den Tat­ver­dacht, sei­ne ehe­ma­li­ge Lebens­ge­fähr­tin Cari­na S. getö­tet zu haben, heißt es in einer Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei Hagen.

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Die zum Zeit­punkt ihres Ver­schwin­dens 17-jäh­ri­ge Frau galt seit dem 14.06.2022 als vermisst. 

Die Ermitt­lun­gen führt die Dort­mun­der Staats­an­walt­schaft gemein­sam mit einer Mord­kom­mis­si­on der Hage­ner Kriminalpolizei.

Der Haft­be­fehls­an­trag sei durch die Dort­mun­der Staats­an­walt­schaft gestellt, heißt es.

Update: 25.06.2022 – 09.30 Uhr

Hamm/Stockum. Bei der Toten, die am Frei­tag im Bereich des Mit­tel­damms am Tibaum in Hamm-Sand­bo­chum gefun­den wur­de, han­delt es sich um eine 17-Jäh­ri­ge aus Iser­lohn. Das berich­ten die Poli­zei und Staats­an­walt­schaft Hagen in einer gemein­sa­men Pressemitteilun.

Die Schü­le­rin wur­de seit dem 14. Juni 2022 ver­misst, nach­dem sie von einem Spa­zier­gang mit ihrem Hund nicht nach Hau­se zurück­ge­kehrt war. Der Vier­bei­ner wur­de zwei Tage mit Hals­band und Lei­ne im Wald, etwa 200 Meter vom Wohn­ort ent­fernt, entdeckt. 

Die Poli­zei Hagen hat die Ermitt­lun­gen zum Tötungs­de­likt über­nom­men und eine Mord­kom­mis­si­on ein­ge­rich­tet. Die Kri­mi­nal­po­li­zei bit­tet die Bevöl­ke­rung um Zeu­gen­hin­wei­se. Wer ver­däch­ti­ge Beob­ach­tun­gen gemacht hat oder Hin­wei­se zu einem mög­li­chen Täter/zu einer mög­li­chen Täte­rin geben kann, wird gebe­ten sich unter der Ruf­num­mer 02331 – 986 2066 zu melden.

Die Ermitt­lun­gen lau­fen. Wei­te­re Pres­se­aus­künf­te wer­den zum gegen­wär­ti­gen Zeit­punkt nicht gege­ben, heißt es abschließend.

Update: 24.06.2022 – 15.30 Uhr

Hamm/Stockum. Über den Ablauf der Tat oder deren Hin­ter­grün­de konn­te Hen­drik Hei­ne, Pres­se­spre­cher des Poli­zei­prä­si­di­ums in Hamm, auf Nach­fra­ge von WERN­Eplus heu­te Nach­mit­tag kei­ne Anga­ben machen. Der­zeit wird der Leich­nam des Opfers obduziert.

Auch über die Iden­ti­tät und das Alter der Frau lie­gen der­zeit noch kei­ne Infor­ma­tio­nen vor. Etwai­ge Ver­miss­ten­mel­dun­gen, die auf das Opfer zutref­fen könn­ten, gab es nicht. „Das wur­de abge­gli­chen“, bestä­tig­te Hen­drik Hei­ne für den Bereich der Ham­mer Polizei.

Das Opfer lag nur weni­ge Meter abseits des asphal­tier­ten Weges in einem klei­nen Sei­ten­ab­zweig und war dem­zu­fol­ge für den Rad­fah­rer erkenn­bar. Unge­wiss ist bis dato, ob Tat­ort und Auf­fin­de­ort über­ein­stim­men. Am Fund­ort der Lei­che gibt es sicht­ba­re Brandspuren.

Die Ermitt­lun­gen der Dort­mun­der Mord­kom­mis­si­on und der Staats­an­walt­schaft dau­ern an. Staats­an­walt Hen­ner Kru­se kün­dig­te für heu­te eine Medi­en­mit­tei­lung der Staats­an­walt­schaft an.

Ursprüng­li­che Meldung

Hamm/Stockum. Am Mor­gen des heu­ti­gen Frei­tag, 24. Juni 2022, ist es in Hamm an der Stadt­gren­ze zu Wer­ne-Sto­ckum zu einem Tötungs­de­likt gekom­men. Hier wur­de im Bereich „Am Tibaum“ am Ver­bin­dungs­weg „Mit­tel­damm“ eine Frau­en­lei­che auf­ge­fun­den. Das tei­len die Staats­an­walt­schaft Dort­mund und die Poli­zei Dort­mund in einer gemein­sa­men Medi­en­mel­dung mit.

Das Gelän­de befin­det sich süd­lich des Gerstein­werks in dem dor­ti­gen Natur­schutz­ge­biet und grenzt unmit­tel­bar an den Wer­ner Orts­teil Sto­ckum und somit auch an das Kreis­ge­biet Unna.

Nach der­zei­ti­gem Kennt­nis­stand gehen die Behör­den von einem Fremd­ver­schul­den aus. Inzwi­schen hat eine Mord­kom­mis­si­on der Poli­zei Dort­mund die Ermitt­lun­gen über­nom­men. Eine Obduk­ti­on des Leich­nams soll kurz­fris­tig ver­an­lasst wer­den, heißt es weiter.

Ein Fahr­rad­fah­rer hat­te Medi­en­be­rich­ten zufol­ge die Lei­che der Frau­en in den frü­hen Mor­gen­stun­den gegen 5.30 Uhr ent­deckt und sofort per Not­ruf den Not­arzt und Poli­zei ver­stän­digt. Vor Ort nah­men Poli­zei und Kri­mi­nal­tech­nik die Unter­su­chun­gen am Tat­ort auf.

Wäh­rend­des­sen wur­de der Weg, eine viel genutz­te Fahr­rad­ver­bin­dung, gesperrt.

Wenn es wei­te­re Infor­ma­tio­nen gibt, berich­ten wir an die­ser Stel­le weiter.

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