Mittwoch, Oktober 5, 2022

Café Future Werne: „Gärtnerei Stadtgemüse“ geht an den Start

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Wer­ne. „Seit dem 1. August gibt es in Wer­ne eine Soli­da­ri­sche Land­wirt­schaft“, infor­mie­ren Uta Kurz und Café-Future-Team und freu­en sich über den Start der „Gärt­ne­rei Stadt­ge­mü­se“. Was es mit die­ser Form des soli­da­ri­schen Gärt­nerns auf sich hat, wird im nächs­ten Café-Future-Treff am Don­ners­tag, 1. Sep­tem­ber 2022 (18.30 bis 20.30 Uhr), in der Fami­li­en­bil­dungs­stät­te (1. OG) erläutert.

Dann beant­wor­tet der stu­dier­te Bio-Land­wirt Lau­rin Ber­ger gern alle Fra­gen rund um das The­ma „Soli­da­ri­sche Land­wirt­schaft“ (SoLa­Wi) und erklärt bei­spiels­wei­se, wie man von dem wöchent­li­chen Bio-Gemü­se pro­fi­tie­ren kann. Alle Teil­neh­men­den und Neu­ein­stei­ger sind willkommen.

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Die Acker­flä­chen der „Gärt­ne­rei Stadt­ge­mü­se“, die Lau­rin Ber­ger von der Fir­ma Gru­ne­wald gepach­tet hat, lie­gen in Sto­ckum. Schon im nächs­ten Früh­ling, so heißt es in der Ankün­di­gung der Ver­an­stal­tung wei­ter, sol­len 100 Haus­hal­te wöchent­lich mit fri­schem Bio-Gemü­se aus eige­nem Anbau ver­sorgt wer­den. Für das neue Ern­te­jahr wer­de­schon jetzt der Boden vorbereitet.

Im Novem­ber ist dann eine „Bie­ter­run­de“ geplant, die es den 100 Teil­neh­mern für das Jahr 2023 ermög­licht, einen Jah­res­ver­trag mit der „Gärt­ne­rei Stadt­ge­mü­se“ abzu­schlie­ßen, schil­dert Uta Kurz. In der Ern­te­zeit kann das wöchent­li­che Gemü­se direkt am Feld abge­holt werden.

Doch die SoLa­Wi sol­le mehr bie­ten, als nur Gemü­se, heißt es wei­ter. So sind neben dem bio­lo­gi­schen Auf­bau der Erde auch gemein­sa­me Aktio­nen für mehr Bio­di­ver­si­tät vor­ge­se­hen. Dazu zäh­len etwa das Anle­gen von Blüh­strei­fen oder der Bau von Bie­nen­häu­sern. „Es ist ein Treff­punkt für Jung und Alt. Ein Ort um Rezep­te aus­zu­tau­schen, Tipps für Böden und Pflan­zen zu fin­den oder gemein­sam zu ern­ten und zu kochen. Hier kann man das Ern­te­jahr haut­nah mit­er­le­ben und mit eige­nen Hän­den begrei­fen“, schreibt Uta Kurz.

Über das inno­va­ti­ve Kon­zept einer SoLa­Wi in Wer­ne hat­te man in der Kli­ma­in­itia­ti­ve Natürlich!schon seit zwei Jah­ren Wer­ne dis­ku­tiert. Als dann im Cafe´Future zu Jah­res­be­ginn die Ansied­lung einer SoLa­Wi als Leit­pro­jekt gewählt wur­de, stieg man die kon­kre­te Arbeit ein: „Es wur­den Kon­tak­te geknüpft, Mög­lich­kei­ten aus­ge­lo­tet und im kon­struk­ti­ven Mit­ein­an­der eine Lösung gefun­den.“ In der Nach­be­trach­tung freut sich alle Betei­lig­ten über die schnel­le, glück­li­che Umsetzung.

„Mög­lich wur­de das nur durch die tat­kräf­ti­ge Unter­stüt­zung der Fami­lie Gru­ne­wald und die muti­ge Ent­schei­dung von Lau­rin Ber­ger. Gemein­sam mit sei­ner Fami­lie erfüllt er sich den Lebens­traum einer eige­nen Gärt­ne­rei hier in Wer­ne“, fin­det das Café-Future-Team.

Anmel­dun­gen bei der Fami­li­en­bil­dungs­stät­te oder unter cafefuture-werne@posteo.de

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