Dienstag, September 27, 2022

Ü60-Impftermine mit AstraZeneca: 662 „Bewerbungen” im Lostopf

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Wer­ne. 310 Impf­do­sen ste­hen der Stadt Wer­ne am kom­men­den Sams­tag (10. April, ab 9.30 Uhr) für eine kurz­fris­ti­ge Akti­on mit Astra­Ze­ne­ca in der Lin­der­t­hal­le zur Ver­fü­gung. Alle rund 7.900 Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, die min­des­tens 60 Jah­re alt sind, konn­ten sich von Grün­don­ners­tag an bis heu­te (6. April) um einen Ter­min bewer­ben. 662 Per­so­nen haben das getan.

Per­so­nal­rä­tin Mar­ti­na Eden-Het­berg zog unter Auf­sicht von Notar Chris­toph Sti­ens und dem Orga­ni­sa­ti­ons­lei­ter Alex­an­der Ruhe zunächst 192 Namen aus der gro­ßen Box. Denn erst wer­den die 118 Men­schen mit Vor­er­kran­kun­gen kon­tak­tiert, die bei der letz­ten Impf­ak­ti­on nicht zum Zuge gekom­men waren und min­des­tens das 60. Lebens­jahr voll­endet haben. Sie genie­ßen ein Vorzugsrecht. 

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„Die erst­ge­zo­ge­nen 192 Per­so­nen sind am Sams­tag auf jeden Fall dabei, wenn sie uns ihre Teil­nah­me bestä­ti­gen. Sie wer­den auf die vier Impf­stra­ßen ver­teilt”, erläu­tert Alex­an­der Ruhe: „Da wir nicht wis­sen, wie die vor­er­krank­ten Per­so­nen auf das Ange­bot reagie­ren wer­den, haben wir noch eine Reser­ve­lis­te mit 150 Namen gebil­det. Damit sind wir wohl auf der siche­ren Sei­te.” Bei der Reser­ve­lis­te gilt: Wer als Ers­te® gezo­gen wur­de, rückt auto­ma­tisch als ers­tes nach. Nach der Zie­hung erfolgt noch ein Daten­ab­gleich, d.h. das Bür­ger­bü­ro prüft, ob der oder die Bewerber(in) min­des­tens 60 Jah­re alt ist und in Wer­ne lebt. 

Am Mitt­woch wer­den dann auch die aus­ge­los­ten Per­so­nen, sofern sie den Daten­ab­gleich bestan­den haben, eben­falls zu dem Impf­ter­min ein­ge­la­den. Für wei­te­re mög­li­che Impf­ak­tio­nen die­ser Art ver­blei­ben die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, die schließ­lich am Sams­tag nicht berück­sich­tigt wer­den kön­nen, auf Wunsch auf einer erwei­ter­ten Reserveliste.

„Nach wie vor hal­ten wir die­sen offen­si­ven Schritt für rich­tig, weil die­ser vom orga­ni­sa­to­ri­schen Auf­wand zu schaf­fen war. Wir kön­nen dadurch nicht alle Wün­sche erfül­len, dür­fen aber auch nicht ver­ges­sen, dass nicht alle mit Astra­Ze­ne­ca geimpft wer­den wol­len. Mit die­sem Instru­ment sind auf jeden Fall alle dabei, die sich bewusst für die­ses Vak­zi­ne ent­schie­den haben”, ver­tei­dig­te Alex­an­der Ruhe die Ver­lo­sung der Impf­ter­mi­ne, die eini­ge Nut­zer der Sozia­len Medi­en für einen April­scherz gehal­ten und bis­wei­len scharf kri­ti­siert haben.

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