Mittwoch, März 22, 2023

Perfekt: Herrenmoden Schmersträter ziehen an den Markt

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Aktua­li­siert 26.02.2021 – 13.00 Uhr

Wer­ne. Das ging schnell. Nach dem Was­ser­scha­den in sei­nem Laden­lo­kal hat Chris­tof Schmer­st­rä­ter für sei­ne Her­ren­mo­den ein Aus­weich­quar­tier gefun­den. Er zie­he ins Gebäu­de am Markt 7, nach dem Lock­down gehe es los, bestä­tig­te der Inha­ber auf Nach­fra­ge von WERNEplus.

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In dem Haus war bis zum Früh­jahr 2020 die Redak­ti­on Wer­ne und Lokal­sport des West­fä­li­schen Anzei­gers behei­ma­tet und stand seit­dem leer. 232 m² Nutz­flä­che tei­len sich wie folgt auf: Erd­ge­schoss ca. 180 m², Ober­ge­schoss ca. 52 m². Eini­ge Umbau­ar­bei­ten stün­den jetzt noch an, so Schmer­st­rä­ter weiter. 

Zunächst über­gangs­wei­se sind Her­ren­mo­den Schmer­st­rä­ter nach dem Lock­down am Markt 7 zu fin­den. Foto: Wagner

Ursprüng­li­che Meldung

Wer­ne. Der Schock sitzt immer noch tief. Vor knapp einer Woche (16. Febru­ar) drang Was­ser in das Laden­lo­kal Her­ren­mo­den Schmer­st­rä­ter ein. Feu­er­wehr und Ord­nungs­amt waren vor Ort. Jetzt steht schon fest: Der Scha­den ist beträchtlich.

Die genaue Scha­dens­sum­me sei noch nicht bezif­fert, doch Inha­ber Chris­tof Schmer­st­rä­ter stellt fest: „Ein­rich­tung und Ware – alles ist schrott.” Sicher ist, dass ver­gan­ge­nen Diens­tag in der obers­ten Eta­ge – dort befin­den sich Miet­woh­nun­gen – das Haupt­was­ser­rohr geplatzt ist, erzählt Schmer­st­rä­ter. Das Was­ser habe sich dann im gesam­ten Gebäu­de ver­teilt und auch das Geschäft schwer getroffen.

Die Beklei­dung sei kom­plett durch­nässt und bereits vom Ver­wer­ter abge­holt wor­den, so Chris­tof Schmer­st­rä­ter wei­ter. Ihm ist wich­tig, sei­nen Kun­den das Signal zu geben: „Es geht auf jeden Fall mit Hoch­druck weiter.”

Bis das Gebäu­de wie­der her­ge­stellt sei, das daue­re. Da ist sich Schmer­st­rä­ter sicher. Er befin­det sich aktu­ell auf der Suche nach einem „Aus­hilfs-Laden­lo­kal”.

Seit 2012 führt Chris­tof Schmer­st­rä­ter sein Geschäft an der Bonen­stra­ße. Er hat­te das Geschäft vom Mode­haus Kroes über­nom­men, in dem er zuvor beschäf­tigt war, und eini­ge Zeit spä­ter umfir­miert. In dem Tra­di­ti­ons­haus im Zen­trum Wer­nes bie­tet der Kauf­mann auf rund 350 Qua­drat­me­ter modi­sche Her­ren­be­klei­dung und kom­pe­ten­te Beratung.

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