Tatkräftig unterstützten die Kinder der Kita an der Schule die Großen beim ersten Spatenstich für den Neubau am Krankenhaus. Foto: Wagner
Tatkräftig unterstützten die Kinder der Kita an der Schule die Großen beim ersten Spatenstich für den Neubau der Jugendhilfe-Einrichtung am Krankenhaus. Foto: Wagner
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Werne. Ballons mit guten Wünschen für die neue Kita der Jugendhilfe am Krankenhaus ließen die künftigen Bewohner, die Mädchen und Jungen, zusammen mit den Veranwortlichen in die Lüfte steigen. Dann folgte der symbolische erste Spatenstich. Zum Kita-Jahr 2022/23 soll der Neubau dann „ans Netz“ gehen.

Lange musste die Jugendhilfe Werne als Träger und Bauherr auf diesen Moment warten. Der Start hatte sich immer wieder verzögert. Eigentlich sollten sich schon im Sommer 2020 an diesem Standort die Kinder tummeln, die jetzt noch im Provisorium in der ehemaligen Barbaraschule untergebracht sind. Umso glücklicher zeigte sich die Geschäftsführung der Jugendhilfe mit Katharina Böckenholt und dem bald in den Ruhestand gehenden Uwe Schenk. Auch Pfarrdechant Jürgen Schäfer atmete durch: „Klasse, dass es jetzt los geht. Es wurde dringend Zeit.“

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Das neue eingeschossige und 2,5 Millionen Euro teure Kita-Gebäude der Jugendhilfe wird etwa 800 Quadratmeter groß sein und über eine U3-Gruppe, zwei Gruppen für Kinder von zwei bis sechs Jahren und eine Abteilung für Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren verfügen. Einige Mädchen und Jungen, die dann in gut einem Jahr umziehen werden, halfen beim ersten Spatenstich tatkräftig mit.

Luftballons mit guten Wünschen für den Kita-Neubau ließen Kinder und Verantwortliche der Jugendhilfe in den Himmel steigen. Foto: Wagner

„75 Kinder werden hier in vier Gruppen Platz finden. Was den Namen betrifft, sind wir noch in der Findungsphase. Natürlich werden auch die Kleinen beteiligt“, berichtete Ute Waterhues, pädagogische Fachberatung der Jugendhilfe Werne.

Die Findungsphase war dann überraschend schon am Ende der Veranstaltung abgeschlossen: „Tillo am Zauberwald“ soll die neue Kita heißen. Tillo ist der Patron der Kinder, die schwer gehen lernen, wodurch das Thema Inklusion an Stellenwert gewinnt und „am Zauberwald“ ist der Fantasie der Kinder entsprungen.

Katharina Böckenholt, die auch Architekt Johannes Evers aus Coesfeld begrüßte, informierte abschließend, dass der Auftrag für den Rohbau an eine Firma vergeben sei. Es könne also in Kürze los gehen.

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