Der Neubau eines Feuerwehrgerätehauses in Stockum ist am Dienstag Thema der Sitzung des Betriebsausschusses für den Kommunalbetrieb Werne im Kolpingsaal. Foto: Volkmer
Der Neubau eines Feuerwehrgerätehauses in Stockum ist am Dienstag Thema der Sitzung des Betriebsausschusses für den Kommunalbetrieb Werne im Kolpingsaal. Foto: Volkmer
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Stockum. Der Neubau eines Feuerwehrgerätehauses in Stockum ist am Dienstag (23. Februar) ein Thema, wenn sich der Betriebsausschuss für den Kommunalbetrieb Werne um 17.30 Uhr im Kolpingsaal trifft. „Wir planen in diesem Jahr und bauen im nächsten Jahr“, sagte Betriebsleiter Frank Adamietz bereits vor einigen Wochen auf Anfrage von WERNEplus über die Pläne.

Schon länger ist bekannt, dass das derzeitige Feuerwehrgerätehaus an der Werner Straße nicht mehr den aktuell geforderten Rahmenbedingungen entspricht. Im 1962 errichteten Gebäude können aus Platzgründen die sogenannten „Unfallverhütungsvorschriften zum Betrieb eines Feuerwehrgerätehauses“ nicht mehr eingehalten werden. Sicher ist zudem, dass das Gebäude sich am jetzigen Standort nicht in geeigneter Art und Weise umbauen bzw. erweitern lässt, damit es den heutigen Anforderungen gerecht werden könnte.

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Der Kommunalbetrieb Werne schickte schon 2017 ein Architekturbüro auf die Suche nach einem geeigneten Standort. Letztlich ist die Wahl auf eine landwirtschaftlich genutzte Fläche an der Werner Straße gefallen, die sich direkt schräg gegenüber der aktuellen Feuerwache befindet. Die Stadt ist derzeit noch nicht Eigentümer des beabsichtigten Standortes. Nach zielgerichteten Verhandlungen mit dem Grundstückseigentümer ist der Kaufvertrag aber bereits in der finalen Ausarbeitung. „Beide Parteien sind bereits zu einem Notarentwurf unterwegs gewesen, also gehen wir davon aus, dass das auch funktionieren wird“, so Adamietz.

Mit Vertretern der Feuerwehrleitung und aus den Reihen des Bereichs Gebäudemanagement des Kommunalbetriebs ist zudem bereits durch das Architekturbüro ein erster Entwurf des künftigen Gerätehauses zur Konkretisierung des Bauvorhabens erarbeitet worden. Auf Grundlage des ersten Entwurfes ist dann durch das Dezernat „Stadtentwicklung/Stadtplanung“ ein Bebauungsplanverfahren eingeleitet worden, um für die Baumaßnahme eine verbindliche Rechtsgrundlage hinsichtlich des Planungsrechtes zu erwirken.

Ende vergangenen Jahres sind überdies die Architekten- und wesentlichen Ingenieurleistungen für das Bauprojekt ausgeschrieben und mittlerweile auch vergeben worden. Den Zuschlag hat das Architekturbüro Ulrich & Bahr erhalten, das Büros in Hamm und Dortmund hat. Uwe Ulrich wird am Dienstag im öffentlichen Teil der Sitzung den aktuellen Entwurf vorstellen. „Ich vermute, dass frühestens im kommenden Herbst oder Winter die Ausschreibungen starten werden“, vermutete Betriebsleiter Adamietz schon vor einiger Zeit. Dies sei aber kein Problem, weil der Baubeginn schließlich erst für 2022 geplant sei.

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