Sebi Kokes Wettbewerb zugunsten des Hospizs in seiner Geburtsstadt Bochum, begann im Solebad Werne. Foto: Wagner
Sebi Kokes Wettbewerb zugunsten des Hospizs in seiner Geburtsstadt Bochum begann im Solebad Werne. Foto: Wagner
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Werne/Bochum. „Wie viele Kilometer schaffe ich in der von Jan Frodeno vorgelegten Zeit?“ So lautete die Frage von Sebastian Koke aus Lünen vorher. In seinem Triahlon eiferte er dem Weltmeister nach. Seinen sportlichen Kampf widmete er dem Hospiz St. Hildegard – und erreichte in der Weltrekordzeit selbst 130 Kilometer. Los ging es für Koke dabei im Solebad Werne.

Nach sechs Stunden Schlaf und etwas nervös bereitete sich Sebi Koke im Solebad Werne am Samstag um 8 Uhr auf den Start vor. Seine Begleiter feuerten ihn an. Das Schwimmen, seine schwächste Disziplin, ließ der Triathlet langsam angehen. Die Solebad-Gäste, die geruhsam ihre Bahnen zogen, bestaunten dennoch das Tempo des Amateursportlers, für den extra ein kleiner Bereich reserviert worden war. 76 Mal ging es auf den 25 Metern hin und her, also kamen 1,9 Kilometer im Becken zusammen – in 45 Minuten. Weltmeister Frodeno schaffte übrigens 3,86 Kilometer.

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Dann ging es raus aus dem Solebad und rauf auf das Rennrad: 105 Kilometer von Werne nach Bochum lagen vor dem leidenschaftlichen Hobby-Triathleten, der als Krönung noch 23,1 Kilometer rund um das Hospiz St. Hildegard lief.

Mutter und Vater hielten das Zielband am Hospiz für den Finisher. Foto: Koke
Mutter und Vater hielten das Zielband am Hospiz für den Finisher. Foto: Koke

Unterstützt wurde er durch ein super Team, das ihn durch alle Tiefs hindurch begleitet,   aufgepäppelt und immer wieder bejubelt und motiviert hat. 75 Spendenwillige haben den 35-Jährigen mit ihrem Kilometer-Sponsoring ebenfalls mit ins Ziel getragen.„Wenn jetzt alle ihr Versprechen halten, kommt am Ende eine Spendensumme von weit über 5.000 Euro für das Hospiz zusammen”, freute sich der abgekämpfte Sportler im Ziel.

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