Sebi Koke, hier 2019 beim Wettkampf in Zell am See, schwimmt bei seiner Frodeno-Weltrekord-Challenge, am 10. Oktober im Solebad Werne. Foto: Koke
Sebi Koke, hier 2019 beim Wettkampf in Zell am See, schwimmt bei seiner Frodeno-Weltrekord-Challenge, am 10. Oktober im Solebad Werne. Foto: Koke
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Werne. 7 Stunden 35 Minuten und 39 Sekunden – das ist die Zeit, mit der der Nordrhein-Westfale Jan Frodeno am 17. Juli 2016 den bis heute aktuellen Triathlon-Weltrekord auf der Ironman-Distanz aufgestellt hat. 45 Minuten für 3,86 Kilometer Schwimmen, 4 Stunden 8 Minuten für 180 Kilometer auf dem Rad und 2 Stunden 39 Minuten für den Marathon über 42,195 Kilometer. Am Samstag, 10. Oktober, eifert ihm Sebastian Koke nach. Start mit dem Schwimmen ist im Solebad Werne.

Der in Bochum geborene und seit eineinhalb Jahren in Lünen lebende „Eiserne Mann“ will es wissen: „Wieviele Kilometer schaffe ich in der von Frodeno vorgelegten Zeit?” Seinen sportlichen Kampf widmet er dem Hospiz St. Hildegard in Bochum – und das am Welthospiztag, dem 10. Oktober 2020.

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„Das Lippebad in Lünen konnte mir keinen reibungslosen Ablauf garantieren. In Werne dagegen bin ich auf große Begeisterung gestoßen. Carsten Langstein (kaufmännischer Leiter des Solebads, Anm. d. Red.) hat mir sofort seine Unterstützung zugesagt”, freut sich der 35 Jahre alte Amateursportler, der dann im Solebad seine Bahnen ziehen wird – exakt 45 Minuten lang. Denn diese Zeit benötigte Weltmeister Frodeno für die 3,86 Kilometer. Kokes Selbsteinschätzung lautet: 1,8 Kilometer. „Ich bin überhaupt kein guter Schwimmer, werde im Winter mal einen Kraulkurs im Solebad besuchen”, schmunzelt der Energieelektroniker, der als Konstrukteur arbeitet.

Wenn Koke das Solebad verlassen hat, steigt er auf sein Rennrad und fährt nach Bochum. Foto: Koke
Wenn Koke das Solebad verlassen hat, steigt er auf sein Rennrad und fährt nach Bochum. Foto: Koke

Wenn er das Schwimmen im Solebad Werne beendet hat, steigt Sebi Koke auf sein Rennrad und bricht Richtung Bochum zum Hospiz St. Hildegard auf. Vier Stunden und acht Minute benötigte Jan Frodeno für die 180 Kilometer. Sein „Herausforderer” hat sich 110 Kilometer vorgenommen. „Entweder fahre ich über Dülmen oder über Fröndenberg die Ruhr entlang in meine Geburtsstadt”, erzählt Koke. Das Laufen absolviert er dann auf eine Fünf-Kilometer-Runde direkt am Hospiz. In der von Frodeno vorgelegten Zeit von knapp zwei Stunden und 40 Minute für die Marathondistanz hofft der Amateur auf 23,2 Kilometer.

„Ich habe großen Respekt davor, was die ehrenamtlichen und beruflichen Mitarbeiter im Hospiz St. Hildegard für Menschen in der letzten Lebensphase leisten. Darum möchte ich als Sportler und mit dem, was ich kann, dieses so überaus wichtige Engagement unterstützen.“ Dafür braucht Sebi Koke Unterstützung: Wie viele Kilometer schafft er beim Schwimmen im Solebad Werne, Rad fahren und laufen? Auf der Website des Hospiz ist ein Spendenformular eingerichtet. Einfach Tipp abgeben und die Kilometer, die Koke schafft, mit einem selbst gewählten Betrag sponsern.

Alle Sponsoren*innen erhalten direkt nach der Challenge eine E-Mail mit der finalen Kilometersumme, die Sebi erkämpft hat. So kann jeder einfach ermitteln, welcher Sponsoringbetrag bzw. welche Spende für das Hospiz St. Hildegard zusammengekommen ist, und das Geld direkt über einen Spenden-Link überweisen. Spendenkonto: Hospiz St. Hildegard, Sparkasse Bochum, IBAN: DE59 4305 0001 0001 2015 40, BIC: WELADED1BOC, Kennwort: „Weltrekord-Challenge“.

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