Sonntag, November 27, 2022

TV Werne nun Herbstmeister – Saisonziel wird korrigiert

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Wer­ne. Die Ober­li­ga-Vol­ley­bal­le­rin­nen des TV Wer­ne gewin­nen ihr sechs­tes Sai­son­spiel in Fol­ge. Auch gegen den Regio­nal­li­ga­ab­stei­ger SCU Lüding­hau­sen bleibt die Sie­ges­se­rie bestehen. Damit sichert sich der TV Wer­ne bereits vor­zei­tig die Herbstmeisterschaft. 

TV Wer­ne – SCU Lüding­hau­sen 3:2 (15:25, 25:10, 16:25, 25:19, 15:11)

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Nun gab der TVW auch eine Ände­rung sei­ner Ziel­set­zung bekannt. „Lüding­hau­sen ist für mich vor der Sai­son der kla­re Favo­rit auf die Meis­ter­schaft gewe­sen. Nach­dem wir jetzt auch in die­sem Spiel sieg­reich waren, den­ke ich, dass wir das Zeug haben die Spit­zen­po­si­ti­on auch bis Sai­son­ende zu hal­ten“, sagt Trai­ner Bro­nek Bak­ie­wicz. „Unse­re über­ge­ord­ne­ten Zie­le blei­ben trotz­dem so bestehen. Die lang­fris­ti­ge Ent­wick­lung des Ver­eins steht im Vor­der­grund. Obers­te Prio­ri­tät hat dabei unser Unter­bau. Wir wol­len mehr jun­ge Spie­le­rin­nen in das Ober­li­ga­team inte­grie­ren. Außer­dem möch­ten wir im Angriff noch varia­bler werden.“ 

Gegen Lüding­hau­sen war feh­len­de Angriffs­va­ria­bi­li­tät kein Fak­tor. Viel­mehr fiel auf, dass der TV Wer­ne trotz sei­ner her­vor­ra­gen­den Aus­gangs­si­tua­ti­on anfangs ner­vös agier­te. Star­ke sou­ve­rä­ne Spiel­pha­sen wech­sel­ten sich immer wie­der mit Schwä­che­pha­sen ab, sodass es nach vier Sät­zen 2:2 stand. Die ein­zel­nen Satz­er­geb­nis­se waren dabei jeweils sehr deut­lich, was auf Eigen­feh­ler auf bei­den Sei­ten zurück­zu­füh­ren war. Wäh­rend Wer­ne Satz 1 und 3 rela­tiv deut­lich ver­lor, setz­te sich der Klub in im zwei­ten, vier­ten und fünf­ten deut­lich durch. Für den schwa­chen Start in die Par­tie spiel­ten auch die Aus­fäl­le der bei­den Stamm­kräf­te Lisa Krü­ger und Kim Var­le­mann eine Rolle. 

Dafür hol­te Wer­nes Dia­go­nal­an­grei­fe­rin Chia­ra Grewe die Koh­len aus dem Feu­er. Für sie war es ein ganz beson­de­res Spiel. Grewe spiel­te eini­ge Sai­sons in der Ver­gan­gen­heit für Lüding­hau­sen und war für die­se Par­tie beson­ders moti­viert. „Es war ins­ge­samt ein sehr aus­ge­gli­che­nes Spiel mit Ein­brü­chen auf bei­den Sei­ten. Zuerst war das Spiel sehr hek­tisch. Im Spiel­ver­lauf konn­ten wir uns aber immer bes­ser dar­auf ein­stel­len und uns dem­entspre­chend auch durch­set­zen“, sagt Grewe. „Dank unse­rer Zuschau­er hat es rich­tig Spaß gemacht und unser Team­geist hat den Aus­schlag gegeben.“ 

Mit 17 von 18 mög­li­chen Punk­ten aus sechs Spie­len ist dem Wer­ner Team der ers­te Platz vor dem letz­ten Hin­run­den­spiel nicht mehr zu nehmen. 

Der TV Wer­ne trifft in sei­nem letz­ten Hin­run­den­spiel noch auf den SC Hen­nen. Das Spiel fin­det in zwei Wochen aus­wärts statt. Hen­nen hat ein Spiel weni­ger gespielt und sechs Punk­te Rück­stand auf den TV Werne.

TVW: Fran­zis­ka Warne­cke, Leia Bud­de, Anna Jäger, Julia Rie­ger, Mira Stru­we, The­re­sa Rott­mann, Mar­la Berg­mann, Chia­ra Grewe, Jen­ny Harhoff

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