Sonntag, November 27, 2022

Bezirksausschuss: Gute Nachrichten für den Ortsteil Stockum

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Sto­ckum – Die Vor­be­rei­tun­gen für den Neu­bau der neu­en Feu­er­wa­che in Sto­ckum schrei­ten vor­an. Die­se posi­ti­ve Nach­richt nah­men die Mit­glie­der des Sto­cku­mer Bezirks­aus­schus­ses am Diens­tag in ihrer öffent­li­chen Sit­zung im Kol­ping­saal entgegen. 

Dem Kom­mu­nal­be­trieb Wer­ne (KBW) lie­gen inzwi­schen die ers­ten Kos­ten­vor­anschlä­ge von Fir­men vor, die auf die Aus­schrei­bung der ein­zel­nen Bau­ge­wer­ke reagiert haben. Das berich­te­te KBW-Mit­ar­bei­ter Björn Rother. Zwi­schen den Kos­ten­schät­zun­gen und den ein­ge­reich­ten Ange­bo­ten gibt es kei­ne Dif­fe­ren­zen. Der­zeit liegt das mit 5,6 Mil­lio­nen Euro taxier­te Bau­pro­jekt noch im Kostenrahmen.

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Aller­dings unter Vor­be­halt, wie Rother beton­te, denn die detail­lier­te Prü­fung der Offer­ten müs­se noch erfol­gen. Außer­dem wür­den noch Bau­ge­wer­ke feh­len, es lägen bis­her kei­ne Ange­bo­te für den Metall­bau, den Hal­len­bau und für Sani­tär und Hei­zung vor. „Da die­se Arbei­ten erst in einer spä­te­ren Bau­pha­se erfol­gen, gehen wir davon aus, dass die Unter­neh­men noch die wei­te­re Preis­ent­wick­lung abwar­ten, bevor sie auf die Aus­schrei­bung reagie­ren“, sag­te Rother. Immer­hin: Für 65 Pro­zent der geschätz­ten Kos­ten lägen Ange­bo­te vor und mit der Maß­nah­me kön­ne begon­nen wer­den. Rother: „Die Gebäu­de­hül­le kann gebaut wer­den.“ Die Auf­trags­ver­ga­ben wer­den vor­aus­sicht­lich in der nächs­ten Sit­zung des Aus­schus­ses für den Kom­mu­nal­be­trieb erfol­gen, mit dem Bau­start auf dem Grund­stück gegen­über der jet­zi­gen Feu­er­wa­che rech­net die Ver­wal­tung im Früh­jahr kom­men­den Jahres.

Knü­ven­stra­ße: Land NRW über­nimmt Anliegerbeiträge

Über eine posi­ti­ve Nach­richt kön­nen sich die Anlie­ger der Knü­ven­stra­ße freu­en, denn sie wer­den nicht an den Kos­ten für den end­gül­ti­gen Aus­bau ihrer Stra­ße betei­ligt. Wie KBW-Lei­ter Frank Ada­mietz berich­te­te, wird die Maß­nah­me nach der­zei­ti­gem Stand vom Land Nord­rhein West­fa­len geför­dert. „Das Land über­nimmt die Anlie­ger­bei­trä­ge“, sag­te Ada­mietz. Hin­ter­grund ist eine unsi­che­re Rechts­la­ge, auf die die Anlie­ger im Som­mer hin­ge­wie­sen hat­ten. Ursprüng­lich soll­te die mit 570.000 Euro ver­an­schlag­te Maß­nah­me zu 90 Pro­zent von den Anrai­nern finan­ziert wer­den. Die in die Jah­re gekom­me­ne Knü­ven­stra­ße soll zwi­schen Wer­ner Stra­ße und Neu­er Kamp­stra­ße erneu­ert wer­den, mit den Arbei­ten wird vor­aus­sicht­lich im Früh­jahr nächs­ten Jah­res begonnen.

Müh­len­stra­ße: Fer­tig­stel­lung bis Weihnachten

Ein Ende der Bau­tä­tig­keit ist an der Müh­len­stra­ße zwi­schen Sto­ckum und Horst in Sicht, die seit gut einem Jahr für den Ver­kehr gesperrt ist. Frank Ada­mietz berich­te­te nach Rück­spra­che mit der Kreis­ver­wal­tung, die für die­se Stra­ße zustän­dig ist, dass noch vor Weih­nach­ten mit der Fer­tig­stel­lung zu rech­nen ist. Wenn das Wet­ter kei­nen Strich durch die Rech­nung macht, sei die Asphal­tie­rung der Stra­ße für Ende Novem­ber geplant. 

Neu­er Radweg

Wei­te­re posi­ti­ve Nach­richt für den Orts­teil Sto­ckum: Das Land baut an der nörd­li­chen Sei­te der Wer­ner Stra­ße zwi­schen dem Kreis­ver­kehr an der Müh­len­stra­ße und der Ham­mer Orts­gren­ze einen neu­en Rad­weg. Die Maß­nah­me ist Teil eines Pro­gramms, zu dem auch eine neue Rad­we­ge­ver­bin­dung nach Selm und ein Rad­weg an der B 54 in Rich­tung Lünen zwi­schen Wer­ner Orts­ein­gang und Kreis­ver­kehr Nord­lip­pe­stra­ße gehören.

Die Unab­hän­gi­ge Wäh­ler­ge­mein­schaft (UWW) hat­te das The­ma in einer der letz­ten Sit­zun­gen des Bezirks­aus­schus­ses zur Spra­che gebracht und den Aus­bau des maro­den Rad­we­ges an der Wer­ner Stra­ße ent­lang des Gerstein­werks bean­tragt. Mit dem Neu­bau auf der gegen­über­lie­gen­den Stra­ßen­sei­te hat sich das nun erle­digt. Laut Frank Ada­mietz über­nimmt die Stadt Wer­ne auf Kos­ten des Lan­des die Pla­nung des neu­en Rad­we­ges, die erfor­der­li­chen Inge­nieur­leis­tun­gen sei­en inzwi­schen aus­ge­schrie­ben. „Wir rech­nen im Früh­jahr nächs­ten Jah­res mit dem Bau­be­ginn“, sag­te der KBW-Chef.

Neu­es Bau­ge­biet in Horst

Bei der Suche nach einem geeig­ne­ten Grund­stück für ein neu­es Bau­ge­biet im Orts­teil Horst ist die Ver­wal­tung wei­ter­ge­kom­men. Aus neun Opti­ons­stand­or­ten wur­den inzwi­schen zwei rund ein Hekt­ar gro­ße Flä­chen aus­ge­wählt, die sich für eine Rea­li­sie­rung eig­nen. Bei­de Grund­stü­cke befin­den sich im Pri­vat­be­sitz. Ada­mietz: „Wir füh­ren jetzt Gesprä­che mit den Eigentümern.“

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