Tim Stohlmann ist in den nun amtierenden Bundesvorstand der Schüler Union gewählt worden. Foto: Alexander Nimtz
Tim Stohlmann ist in den nun amtierenden Bundesvorstand der Schüler Union gewählt worden. Foto: Alexander Nimtz
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Werne. Tim Stohlmann, 17-jähriger Schüler aus Werne, ist am Samstag (10. April) bei der ersten digitalen Bundesschülertagung als stellvertretender Vorsitzender der Schüler Union gewählt worden.

Der engagierte Schüler, der gerade sein Abitur am Gymnasium St. Christophorus macht, ist im Kreis Unna bereits als Kreisvorsitzender sowie als stellvertretender Landesvorsitzender der Schüler Union NRW aktiv.

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Die Schüler Union ist die größte politische Schülerorganisation Deutschlands und setzt sich seit 1972 außerhalb der gesetzlichen Schülervertretungen für die Probleme, Belange und Interessen der Schüler ein. Die Schüler Union versteht sich selbst als „Lobbyorganisation“ und „Sprachrohr“ für Schülerinnen und Schüler und steht der CDU nahe.

Die Bundesschülertagung ist das höchste beschlussfassende Gremium der Schüler Union, vergleichbar mit den Bundesparteitagen in anderen politischen Organisationen.

Im Kreis Unna gibt es einen sehr aktiven Kreisverband, welcher für die Interessen der Schülerinnen und Schüler vor Ort eintritt. Nun wird Stohlmann aus Werne die Interessen unserer Schüler mit stärkerer Stimme auch auf Bundesebene vertreten.

Inhaltlich möchte sich Stohlmann im neuen Posten vor allem mit folgenden Themen befassen: Durch die Corona-Pandemie sei deutlich geworden, dass das Ausbauen des „Digitalpakt Schule“ zugunsten verbesserter Online-Angebote im Bildungssystem unerlässlich ist.

Außerdem sind ihm der Einsatz für bundesweit einheitlich geregelte und vergleichbare Abschlussprüfungen („Deutschland-Abitur“) sowie das Stärken der internationalen Schüleraustauschprogramme (Pandemie-bedingt wohl erst ab 2022) besonders wichtig.

In seinem zweiminütigen Vorstellungsvideo (abrufbar auf den Seiten der Schüler Union NRW) sowie in einer Diskussion mit dem Bundestagsabgeordneten und CDU-Generalsekretär, Paul Ziemiak, ging er verstärkt darauf ein, dass die Corona-Pandemie nicht dazu führen dürfe, dass die Interessen der jungen Generation sowie ihr Anspruch auf eine gute (Schul-)Bildung zu kurz kommen. Seiner Meinung nach müssen Präsenzunterricht in den Abschlussklassen sowie Abschlussprüfungen stattfinden, allerdings nur mit regelmäßig vorher stattfindenden Corona-Selbsttests.

Anschließend wurde er mit rund 90 Prozent, dem besten Ergebnis des Wahlgangs, zum ersten stellvertretenden Bundesvorsitzenden der SU gewählt. Die zukünftigen Aktivitäten können über die Facebook-, Twitter- oder Instagram-Seite der Schüler Union verfolgt werden.

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