Die Bundestagsabgeordnete Sevim Dağdelen (Mitte) beglückwünschte Direktkandidatin Rebekka Kämpfe. Rechts Martin Pausch, Fraktionschef der Linken in Werne. Foto: Wagner
Die Bundestagsabgeordnete Sevim Dağdelen (Mitte) beglückwünschte Direktkandidatin Rebekka Kämpfe. Rechts Martin Pausch, Fraktionschef der Linken in Werne. Foto: Wagner
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Werne. Rebekka Kämpfe aus Werne geht als Direktkandidatin der Partei DIE LINKE im Wahlkreis Hamm-Unna II ins Rennen und bewirbt sich damit für einen Platz im Bundestag. Das ist das Ergebnis der Kreismitglieder-Versammlung, die im Kolpingsaal in Werne stattgefunden hat.

Rebekka Kämpfe ist 33 Jahre alt, Mutter einer Tochter, und steht kurz vor dem Abschluss ihres Studiums der Sozialen Arbeit. Zuvor hat sie die offene Kinder- und Jugendarbeit in einem Jugendzentrum in Dortmund geleitet. In früheren Jahren arbeitete sie auch selbstständig in der Gastronomie und im Eventbereich. Nach zehn Jahren in Dortmund kehrte Kämpfe vor zwei Jahren in ihre Heimatstadt Werne zurück und engagiert sich in der Partei DIE LINKE.

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Der Einsatz für ein bedingungsloses Grundeinkommen und für die Gleichstellung von Mann und Frau sind ihre politischen Schwerpunkte. Als sie angesprochen wurde, ob sie als Direktkandidatin antreten wolle, musste sie erst einmal überlegen. „Wir brauchen viel mehr politisch Engagierte, die die Probleme der Menschen nachfühlen können. Daher will ich meine ganze Kraft für unsere Ziele einsetzen“, erklärt die 33-Jährige.

„Ein Ziel bei den Wahlen im September jetzt schon zu setzen, ist schwierig. Das hängt davon ab, wer die ersten Listenplätze ergattert“, hofft Rebekka Kämpfe darauf, das „Zugpferd“ Sahra Wagenkneckt die Partei im Wahlkampf anführt: „Ihr vertrauen die Menschen.“

„Rebekka ist jung, motiviert und hat Ahnung“, setzt Martin Pausch, Fraktionsschef der Linken in Werne, große Stücke auf seine Parteigenossin.

Gast bei der Veranstaltung im Kolpingsaal war auch Sevim Dağdelen. Sie ist seit 2005 Mitglied des Deutschen Bundestages und bewirbt sich auf Listenplatz 3 für eine Fortsetzung. Die in Duisburg geborene Politikerin gratulierte Kämpfe zur einstimmigen Wahl.

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