Mittwoch, März 22, 2023

Maskenversand: Kreis Unna nimmt Sorgen ernst

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Kreis Unna. Der Kreis Unna und das Job­cen­ter haben Harzt IV-Emp­fän­gern und ande­ren Leis­tungs­emp­fän­gern kos­ten­lo­se FFP2-Mas­ken zuge­stellt. Über 24.000 Brie­fe wur­den allein durch das Job­cen­ter verschickt.

Die Idee: Men­schen, die nicht so viel Geld haben, sol­len eine Unter­stüt­zung erhal­ten und sich bes­ser vor dem Virus schüt­zen kön­nen. Aller­dings führt die Art der Zustel­lung bei vie­len Emp­fän­gern zu Fra­gen, weil sie unver­packt in einem Brief­um­schlag ver­schickt wurden.

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Zum Hin­ter­grund: Die Lan­des­re­gie­rung NRW hat­te der Kreis­ver­wal­tung Unna FFP2-Mas­ken zur Ver­fü­gung gestellt. Die­se wur­den ein­zeln unver­packt in 10-er Päck­chen in Plas­tik­tü­ten zur Wei­ter­ver­tei­lung gelie­fert. Hil­fe­be­dürf­ti­ge Bür­ge­rin­nen und Bür­ger soll­ten jeweils zwei Mas­ken erhal­ten. Die Kreis­ver­wal­tung Unna stock­te die Anzahl auf sechs pro Emp­fän­ger auf. Und so muss­ten die Mas­ken aus der 10-er Packung ent­nom­men und ein­zeln in Brief­um­schlä­ge wei­ter­ver­packt werden.

Hygie­ne­vor­schrif­ten eingehalten

Der Kreis und das Job­cen­ter haben nach Mög­lich­kei­ten des Ver­sands gesucht und auch Rat aus dem Gesund­heits­amt ein­ge­holt. Der Tenor: Die unver­pack­ten Mas­ken kön­nen nach einer kur­zen Aus­lüf­tungs­pha­se beden­ken­los genutzt wer­den – auch wenn sie ohne Umver­pa­ckung ver­sandt wur­den. Zudem ach­te­ten die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter beim Wei­ter­ver­pa­cken in die Brief­ta­schen sehr genau auf Hygie­ne­vor­schrif­ten: Sie haben alle Mas­ken und Hand­schu­he getragen.

Daher der Appell: Alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, die FFP2-Mas­ken per Post erhal­ten haben, soll­ten die­se nicht ent­sor­gen, son­dern kön­nen sie nach einer kur­zen Aus­lüf­tungs­pha­se beden­ken­los nut­zen. PK | PKU

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