Dezernent Alexander Ruhe erläuterte die aktuelle Situation an den Schulen im Ausschuss. Foto: Wagner
Dezernent Alexander Ruhe verlässt die Stadtverwaltung. Foto: Wagner
Anzeige

Werne. Der städtische Dezernent für Jugend, Familie, Kultur und Sport, Alexander Ruhe wechselt zum Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) nach Münster, wo er ab dem 1. Juli 2021 die Leitung des LWL-Amtes für „Soziales Entschädigungsrecht“ übernehmen wird. Das teilt das Büro des Bürgermeisters soeben mit.

„Ich freue mich auf die neue Aufgabe, die damit verbundenen Herausforderungen und bedanke mich bei meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, dem Bürgermeister und der hiesigen Politik für die stets gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit“, sagt Alexander Ruhe, der bis Oktober 2016 Fachbereichsleiter und allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters bei der Gemeinde Ascheberg war.

Anzeige

Bürgermeister Lothar Christ bedauert den Fortgang: „Mit Alexander Ruhe geht ein weitsichtiger, ehrgeiziger und gut vernetzter Dezernent, der zahlreiche Entwicklungen in unserer Stadt mit angestoßen hat.“

Dies betreffe vor allem den Schulbereich, wo er die Interessen und Ziele des Schulträgers in enger Abstimmung mit Eltern, Schülern sowie der Lehrerschaft koordinierte. Ein besonderes Augenmerk richtete er zudem auf die Fortsetzung der Digitalisierung an den Schulen sowie den weiteren Ausbau der Kindertagesstätten, heißt es weiter.

Aber auch im Kultur- und Sportbereich habe der scheidende Dezernent wichtige Akzente gesetzt: „Ohne ihn würde es die Neugestaltung und den Kunstrasenplatz im Dahl nicht geben“, erläutert Lothar Christ.

Eine ganz besondere Herausforderung ist seit nunmehr über einem Jahr der Umgang mit der Corona-Pandemie, der gerade im Bereich von Familien, Schulen und Kitas viel Fingerspitzengefühl forderte. So etwa zuletzt beim viel gelobten Aufbau und der Organisation kollektiver Impftermine für Lehrer, Erzieher und Mitarbeiter der Erziehungsberatung.

„Alexander Ruhe hat vieles in Werne bewegt. Wir setzen nun alles daran, diese Lücke zeitnah mit einer qualifizierten Nachfolge für diese wichtige Aufgabe zu schließen“, formuliert Bürgermeister Christ die anstehenden Ziele.

Anzeige