Hier im Nordlippepark wird auf einer Gewerbefläche gebaut. Das Unternehmen will aber noch nicht an die Öffentlichkeit gehen, sagt Wirtschaftsförderin Carolin Brautlecht.
Hier im Nordlippepark wird auf einer Gewerbefläche gebaut. Das Unternehmen will aber noch nicht an die Öffentlichkeit gehen, sagt Wirtschaftsförderin Carolin Brautlecht.
Anzeige

Werne. Die Gewerbeflächen in Werne werden knapp. “Als Wirtschaftsförderin ist es mein klarer Wunsch, dass neue Flächen ausgewiesen werden”, sagt Carolin Brautlecht. Einen Standort gibt es auch bereits. Doch bis zur Umsetzung könnte noch einige Zeit vergehen.

Der Regionalverband Ruhr (RVR) plant im “Vorgezogenen Teilplan Regionale Kooperationsstandort”, nördlich der Nordlippestraße vom Kreisverkehr B54 in Richtung Autobahn sowie südlich der Plaß GmbH am Stiegenkamp Flächen zu realisieren. Insgesamt 50 Hektar seien rein planerisch für die Ansiedlung von Gewerbeunternehmen möglich, erläutert Carolin Brautlecht. Mit den Eigentümern der Areale wurde bereits gesprochen. Die Politik müsse in der nächsten Ratsperiode den Willen zur Verwirklichung signalisieren und die Pläne durch die Gremien bringen.

Anzeige

Im Wahrbrink-West ist das Unternehmen Euroroll GmbH nun komplett eingezogen, vermeldet Brautlecht. Weitere Ansiedlungen sind Amazon, Thermo Sensor und Rollex Förderelemente. 24.300 Quadratmeter sind noch frei, fast die Hälfte davon aber bereits reserviert und kurz vor dem Vertragsabschluss. “Für die 13.000 verbliebenen Quadratmeter haben wir schon Interessenten”, so Brautlecht.

Im Nordlippepark gibt es noch zwei freie Grundstücke mit einer Größe von 21.000 Quadratmetern. 3.800 davon werden derzeit neben dem Unternehmen “Walter Küchen + Türen” bebaut. “Leider will der Betrieb, der dort baut, den Vollzug noch nicht öffentlich machen”, erklärt Carolin Brautlecht.

“Für die 4.885 Quadratmeter an der Feldmark (neben AB Elektronik, Anm. d. Red.) gibt es ebenfalls Interessenten und Reservierungen”, freut sich die Wirtschaftsförderin: “Für die Flächen in der freien Vermarktung zeigt sich eine hervorragende Nachfragesituation.” Das große Interesse während der Corona-Krise überrasche sie, so Carolin Brautlecht zu den außerordentlich vielen Anfragen.

 

 

 

Anzeige