Die Spielplätze in Werne wurden unter die Lupe genommen. Den Bericht gibt es im Jugendhilfeausschuss. Foto: Wagner
Die Spielplätze in Werne wurden unter die Lupe genommen. Den Bericht gibt es im Jugendhilfeausschuss. Foto: Wagner
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Werne. Wo Kinder spielen, geht auch mal was kaputt. Das kennen Eltern ebenso wie die Mitarbeiter des städtischen Bauhofes, die für die Instandhaltung der Spiel- und Bolzplätze im Stadtgebiet verantwortlich sind. Hier sorgen zusätzlich die Witterung und der Zahn der Zeit für Mängel, die möglichst umgehend beseitigt werden. Das geschieht bei den regelmäßigen Kontrollen durch die erfahrenen Bauhof-Mitarbeiter.

Einmal jährlich erfolgt zusätzlich eine qualifizierte Spielplatzüberprüfung durch ein zertifiziertes Fachbüro, bei der die Schäden aufgelistet werden. Mit den Ergebnissen der im Juni erfolgten Begehung beschäftigt sich nun der Jugendhilfeausschuss am kommenden Donnerstag, 17. September (17.30 Uhr, Mensa des Anne-Frank-Gymnasiums). Fast 200 Seiten dick ist dieses Werk. Die gute Nachricht vorweg: Es wurden zwar 41 Mängel aufgelistet, die aber zu keiner Schließung eines Spielplatzes führen. Und die meisten Schäden sind inzwischen schon vom Baubetriebshof beseitigt worden.

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Kaninchenlöcher oder Unebenheiten auf Spielflächen, nicht ordnungsgemäß befestigte Sitzbänke oder verfaulte Holzbalken sind die kleineren Probleme, die mit geringem Aufwand aus der Welt geschafft werden können. Aufwändiger ist da mitunter schon die Instandhaltung der Turmkombinationen, für die zusätzlich Fachleute eines Schreinereibetriebs herangezogen werden. Elf Türme wurden bei der Begutachtung beanstandet, die zum Teil auch für die bereits erfolgte Reparatur vorübergehend gesperrt werden mussten. Das geht aus der Verwaltungsvorlage zur Sitzung des Fachausschusses hervor.

Alle Türme seien erhalten worden, heißt es dort, lediglich auf dem Spielplatz am Nibelungenring sei ein integrierter Netzaufstieg dauerhaft entfernt worden. Das Holzsechseck auf dem Spielplatz am Hugenpoth sei abgerissen worden, der Ersatz sei inzwischen in Betrieb, berichtet die Verwaltung. Auch in Langern sei das 2019 abgerüstete Holzsechseck ausgetauscht worden.

Weitere Reparaturen:

An zwei Wippen am Beckingsbusch und am Nibelungenring wurden Balken ersetzt.

Auf der Spielfläche Beckingsbusch wurde eine Kleinkinderrutsche ersatzlos abgebaut.

Die Holzsandkästen auf den Spielflächen Wienbrede, Beckingsbusch, Haferfeld und Geisthof wurden ausgetauscht.

In Horst musste das Dreieckshaus umfangreich saniert werden.

Zusätzlich wurden laut Information der Verwaltung eine Tischtennisplatte, eine Bank, ein Tisch und drei Federwipptiere von den Gutachtern beanstandet, die nun engmaschig kontrolliert werden. Weitere Spielgeräte benötigen in absehbarer Zeit einen neuen Anstrich.

Zusammenfassend bescheinigt die Verwaltung den Mitgliedern des Jugendhilfeausschusses, dass alle ausgewiesenen Mängel den Spielbetrieb nicht gefährden und „als üblich einzustufen sind“. Spielflächen komplett mängelfrei zu halten sei wegen der täglichen Nutzung und der Witterungseinflüsse.

Am 23. September beschäftigt sich auch der Betriebsausschuss für den Kommunalbetrieb Werne mit dem Thema.

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