Donnerstag, September 29, 2022

Spiel- und Bolzplätze: „Mängel gefährden nicht den Spielbetrieb”

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Wer­ne. Wo Kin­der spie­len, geht auch mal was kaputt. Das ken­nen Eltern eben­so wie die Mit­ar­bei­ter des städ­ti­schen Bau­ho­fes, die für die Instand­hal­tung der Spiel- und Bolz­plät­ze im Stadt­ge­biet ver­ant­wort­lich sind. Hier sor­gen zusätz­lich die Wit­te­rung und der Zahn der Zeit für Män­gel, die mög­lichst umge­hend besei­tigt wer­den. Das geschieht bei den regel­mä­ßi­gen Kon­trol­len durch die erfah­re­nen Bauhof-Mitarbeiter.

Ein­mal jähr­lich erfolgt zusätz­lich eine qua­li­fi­zier­te Spiel­platz­über­prü­fung durch ein zer­ti­fi­zier­tes Fach­bü­ro, bei der die Schä­den auf­ge­lis­tet wer­den. Mit den Ergeb­nis­sen der im Juni erfolg­ten Bege­hung beschäf­tigt sich nun der Jugend­hil­fe­aus­schuss am kom­men­den Don­ners­tag, 17. Sep­tem­ber (17.30 Uhr, Men­sa des Anne-Frank-Gym­na­si­ums). Fast 200 Sei­ten dick ist die­ses Werk. Die gute Nach­richt vor­weg: Es wur­den zwar 41 Män­gel auf­ge­lis­tet, die aber zu kei­ner Schlie­ßung eines Spiel­plat­zes füh­ren. Und die meis­ten Schä­den sind inzwi­schen schon vom Bau­be­triebs­hof besei­tigt worden.

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Kanin­chen­lö­cher oder Uneben­hei­ten auf Spiel­flä­chen, nicht ord­nungs­ge­mäß befes­tig­te Sitz­bän­ke oder ver­faul­te Holz­bal­ken sind die klei­ne­ren Pro­ble­me, die mit gerin­gem Auf­wand aus der Welt geschafft wer­den kön­nen. Auf­wän­di­ger ist da mit­un­ter schon die Instand­hal­tung der Turm­kom­bi­na­tio­nen, für die zusätz­lich Fach­leu­te eines Schrei­ne­rei­be­triebs her­an­ge­zo­gen wer­den. Elf Tür­me wur­den bei der Begut­ach­tung bean­stan­det, die zum Teil auch für die bereits erfolg­te Repa­ra­tur vor­über­ge­hend gesperrt wer­den muss­ten. Das geht aus der Ver­wal­tungs­vor­la­ge zur Sit­zung des Fach­aus­schus­ses hervor.

Alle Tür­me sei­en erhal­ten wor­den, heißt es dort, ledig­lich auf dem Spiel­platz am Nibe­lun­gen­ring sei ein inte­grier­ter Netz­auf­stieg dau­er­haft ent­fernt wor­den. Das Holz­sechs­eck auf dem Spiel­platz am Hugen­poth sei abge­ris­sen wor­den, der Ersatz sei inzwi­schen in Betrieb, berich­tet die Ver­wal­tung. Auch in Lan­gern sei das 2019 abge­rüs­te­te Holz­sechs­eck aus­ge­tauscht worden.

Wei­te­re Reparaturen:

An zwei Wip­pen am Becking­s­busch und am Nibe­lun­gen­ring wur­den Bal­ken ersetzt.

Auf der Spiel­flä­che Becking­s­busch wur­de eine Klein­kin­der­rut­sche ersatz­los abgebaut.

Die Holz­sand­käs­ten auf den Spiel­flä­chen Wienb­re­de, Becking­s­busch, Hafer­feld und Geis­t­hof wur­den ausgetauscht.

In Horst muss­te das Drei­ecks­haus umfang­reich saniert werden.

Zusätz­lich wur­den laut Infor­ma­ti­on der Ver­wal­tung eine Tisch­ten­nis­plat­te, eine Bank, ein Tisch und drei Feder­wipp­tie­re von den Gut­ach­tern bean­stan­det, die nun eng­ma­schig kon­trol­liert wer­den. Wei­te­re Spiel­ge­rä­te benö­ti­gen in abseh­ba­rer Zeit einen neu­en Anstrich.

Zusam­men­fas­send beschei­nigt die Ver­wal­tung den Mit­glie­dern des Jugend­hil­fe­aus­schus­ses, dass alle aus­ge­wie­se­nen Män­gel den Spiel­be­trieb nicht gefähr­den und „als üblich ein­zu­stu­fen sind“. Spiel­flä­chen kom­plett män­gel­frei zu hal­ten sei wegen der täg­li­chen Nut­zung und der Witterungseinflüsse.

Am 23. Sep­tem­ber beschäf­tigt sich auch der Betriebs­aus­schuss für den Kom­mu­nal­be­trieb Wer­ne mit dem Thema.

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