Die Aufenthaltsqualität am Moormannteich soll sich zukünftig verbessern. Foto: Kreativshooting/Thomas Schütte
Die Aufenthaltsqualität am Moormannteich soll sich zukünftig verbessern. Foto: Kreativshooting/Thomas Schütte
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Werne. Der Moormannteich zwischen Hornecenter, dem ehemaligen Möbelhaus Tönies an der Burgstraße und dem Horne-Ufer zählt zu den grünen Wahrzeichen Wernes. Aus der Vogelperspektive zeigt sich der von Wegen, Bäumen und Sträuchern gesäumte Seerosenteich als kleine grüne Insel mitten in der Stadt. Mit der Aufenthaltsqualität der Grünanlage ist es allerdings nicht weit her. Vielmehr fristet sie schon seit Jahren ein eher unbeachtetes Dasein. Den Rundweg um den Teich versperrt ein Zaun, ebenso Wassertreppe und Wasserspiel, die im Zuge der Kaufhausplanung zunächst angelegt worden waren.

“Es gab eine schöne Planung, der Investor hat es aber schließlich nicht geschafft, sie umzusetzen“, erklärte der Dezernent für Stadtplanung, Ralf Bülte, zu den früheren Plänen, die auch die Umfeld- und Freiflächen mit einbezogen hatte. Auch die Gastronomieräume im Kaufhausgebäude mit ihrer Außenterrasse sind schon lange verwaist.

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Jetzt sollen neue Ideen her, kündigte er gegenüber WERNEplus für 2021 einen Gestaltungswettbewerb an. „Der Moormannteich ist eine wichtige Grünfläche mit großem Potenzial, aber die Nutzung ist suboptimal“, brachte der Dezernent den Handlungsbedarf auf den Punkt.

Die Chance zur Realisierung ergibt sich durch das Regionale-Projekt „Werne neu verknüpft“, das neben verkehrlichen und städtebaulichen Umstrukturierungen insbesondere auch auf die Verbesserung der Gewässersituation an der Horne abzielt. Mit der Eröffnung des neuen Kreisverkehrs an der Kreuzung Münsterstraße, Burgstraße und Becklohhof wurde vor wenigen Wochen der erste großer Projektschritt geschafft.

Für die Gestaltung von Moormannteich und Horne-Ufer gibt es auch schon Ideen. So könnten eine Sitztreppe an der Horne und ein Café die Grünanlage aufwerten. Außerdem sollen die Planer auch das aktuell als Flüchtlingsunterkunft genutzte Gebäude an der Burgstraße in ihren Planungen einbeziehen, inklusive der dazugehörigen Parkfläche, erläuterte Bülte. Dem Wettbewerb sieht er erwartungsvoll entgegen. „Das wird interessant und spannend“, hieß es.

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