Freitag, Januar 27, 2023

Südring-Raser muss Strafe zahlen und den Führerschein abgeben

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Wer­ne. Dass moto­ri­sier­te Ver­kehrs­teil­neh­mer am Süd­ring oft­mals viel zu schnell unter­wegs sind, ist nicht nur den Anwoh­nern und Besu­chern der Frei­licht­büh­ne bekannt. Nach­dem WERN­Eplus bereits über den dor­ti­gen Ein­satz des Kreis-Super­blit­zers berich­tet hat­te, liegt jetzt die genaue Aus­wer­tung der Mes­sun­gen vor.

Der Enforce­ment-Trai­ler des Krei­ses stand vom 15. bis 21. Novem­ber in Wer­ne am Süd­ring. Dort gilt 30 Stun­den­ki­lo­me­ter inner­halb der geschlos­se­nen Ort­schaft. Die Bilanz bestä­tigt jene Men­schen, die mei­nen, auf dem Süd­ring wer­de teil­wei­se viel zu schnell gefahren.

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Gemes­sen wur­den 697 Ver­kehrs­teil­neh­mer, davon sind 688 Fäl­le ver­wert­bar. „Der Spit­zen­wert lag bei 69 km/h, was 66 km/h nach Tole­ranz­ab­zug bedeu­tet“, teilt Max Rol­ke, stell­ver­tre­ten­der Lei­ter Pres­se und Kom­mu­ni­ka­ti­on beim Kreis Unna, mit. Dem geblitz­ten Ver­kehrs­teil­neh­mer, der mehr als dop­pelt so schnell wie erlaubt über den Süd­ring gerast ist, erwar­tet nun nicht nur eine Geldstrafe.

„Für die Über­schrei­tung um 36 Stun­den­ki­lo­me­ter sind 260 Euro fäl­lig. Hin­zu kom­men zwei Punk­te im Fahr­eig­nungs­re­gis­ter in Flens­burg sowie ein Fahr­ver­bot von einem Monat“, so Pres­se­spre­cher Max Rol­ke. Der erwisch­te Raser liegt mit den 66 km/h nach Tole­ranz­ab­zug zudem leicht über dem Durch­schnitt. Die durch­schnitt­lich als zu schnell gemes­se­ne Geschwin­dig­keit des Enforce­ment-Trai­lers bei Ein­sät­zen in Tem­po-30-Zonen des Krei­ses Unna lag vom Janu­ar bis Anfang Okto­ber bei rund 61 km/h.

Immer­hin – der trau­ri­ge Spit­zen­wert stammt nicht aus der Lip­pe­stadt. Der schnells­te Fah­rer in einer Tem­po-30-Zone im erfass­ten Zeit­raum war sogar mit 79 Stun­den­ki­lo­me­tern bei einer Mes­sung in Schwer­te im Sep­tem­ber unterwegs.

In der kom­men­den Woche will der Kreis Unna eine Bilanz des ers­ten Jah­res mit dem aus­ge­lie­he­nen Super­blit­zer mit­tei­len. Wie schon bekannt wur­de, sol­len ab 2023 sogar drei Mess­an­hän­ger im Kreis zum Ein­satz kommen. 

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