Samstag, Juni 3, 2023

Von Afghanistan bis Vietnam: Werne begrüßt über 900 Neubürger

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Wer­ne. Sechs Mal fand bis­lang der Neu­bür­ger-Emp­fang der Stadt Wer­ne statt – zuletzt 2019. Danach ver­hin­der­te die Coro­na-Pan­de­mie drei­mal eine Fort­set­zung. Am Sams­tag (29.04.2023) lädt Bür­ger­meis­ter Lothar Christ wie­der zu der belieb­ten Ver­an­stal­tung in den Kol­ping­saal ein.

Ins­ge­samt 929 Neubürger/innen aus 42 Natio­nen – von A wie Afgha­ni­stan bis V wie Viet­nam – sind von 11 bis 13 Uhr ein­ge­la­den, die Stadt Wer­ne, Ver­ei­ne und Insti­tua­tio­nen an rund 25 Stän­den noch bes­ser ken­nen zu ler­nen. Dazu sorgt ein Rah­men­pro­gramm für Unter­hal­tung zwi­schen den Gesprächen.

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„Die neu­en Bür­ge­rin­nen und Bür­ger aus den Pan­de­mie-Jah­ren, in denen der Emp­fang aus­ge­fal­len ist, sind am 29. April eben­falls ein­ge­la­den – auch wenn sie kei­ne Ein­la­dung erhal­ten haben. Das ist uns ganz wich­tig und des­halb sind wir froh, die Ver­an­stal­tung im weit­räu­mi­gen Kol­ping­saal durch­zu­füh­ren”, sag­te Bür­ger­meis­ter Lothar Christ bei einem Pres­se­ter­min am heu­ti­gen Diens­tag (18.04.2023).

„Wir haben 766 Ein­la­dun­gen ver­schickt, dar­un­ter sind 64 Fami­li­en sowie 65 Men­schen aus Senio­ren­hei­men”, berich­te­te Orga­ni­sa­to­rin Ste­pha­nie Vief­hues. Die ältes­te Neu­bür­ge­rin ist 99 Jah­re alt, der jüngs­te gera­de ein­mal sechs Mona­te jung.

Die größ­te Grup­pe unter den Natio­na­li­tä­ten nimmt Deutsch­land (555) ein, vor der Ukrai­ne (202) und Polen (15). „Erstaun­lich ist, dass wir jedes Jahr auch einen Neu­bür­ger aus Mada­gas­kar haben”, so Viefhues.

Stephanie Viefhues und Bürgermeister Lothar Christ laden wieder zum Neubürgerempfang ein. Foto: Wagner
Ste­pha­nie Vief­hues und Bür­ger­meis­ter Lothar Christ laden wie­der zum Neu­bür­ger­emp­fang ein. Foto: Wagner

Im Kol­ping­saal stel­len sich zahl­rei­che Ver­ei­ne und Insti­tu­tio­nen der Stadt Wer­ne vor: die Fami­li­en­bil­dungs­stät­te, die Musik­schu­le, die Tou­rist-Infor­ma­tio­nen, die Kol­pings­fa­mi­lie, die Volks­hoch­schu­le, der Ver­kehrs­ver­ein, die Kir­chen­ge­mein­de, das Fami­li­en­netz, die Frei­licht­büh­ne und vie­le mehr. Für das Natur-Sole­bad kommt auch das Sole­pferd­chen vorbei.

„Die Gesprä­che ste­hen im Mit­tel­punkt, um in Kon­takt zu kom­men. Daher gibt es nur ein locke­res Rah­men­pro­gramm. Wir hal­ten an dem bewähr­ten Kon­zept aus den ver­gan­ge­nen Jah­ren fest”, beton­te Bür­ger­meis­ter Lothar Christ.

Für Musik sor­gen Kin­der der Musik­schu­le sowie Clow­nin Pico­let­ta Sau­se­wind, die mit Bal­lon­tie­ren und „Spaß in der Men­ge” kei­ne Lan­ge­wei­le auf­kom­men las­sen wird. Das Fami­li­en­netz und die Fabi Wer­ne orga­ni­sie­ren zudem noch wei­te­re Aktio­nen für Kinder.

Vor der Pan­de­mie haben immer etwas mehr als 100 ein­ge­la­de­ne Neubürger/innen den Emp­fang auch besucht und die Gele­gen­heit genutzt, sich über ihre neue Hei­mat zu informieren. 

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