Mittwoch, August 17, 2022

Vortrag zur Stadtgeschichte: Alles zum „Tollen Christian“

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Wer­ne. „Chris­ti­an von Braun­schweig-Wol­fen­büt­tel – Jun­ger Held? Dol­ler Bischof? Pfaf­fen Feind?“ So ist der Vor­trag beti­telt, zu dem der Hei­mat­ver­ein Wer­ne am Mitt­woch, 4. Mai 2022, um 19 Uhr in den Bür­ger­saal des Alten Rat­hau­ses ein­lädt. Den Gast­ge­bern ist es gelun­gen, dafür Hans-Peter Boer, lang­jäh­ri­ger Vor­sit­zen­der des Kreis­hei­mat­ver­eins Coes­feld, zu gewin­nen. Das teilt die Lei­te­rin des Wer­ner Stadt­mu­se­ums, Dr. Con­stan­ze Döh­rer, in der Ankün­di­gung mit.

Hans-Peter Boer beschäf­ti­ge sich seit vie­len Jah­ren mit der Per­son des „Tol­len Chris­ti­an von Braun­schweig“, um den sich, ins­be­son­de­re in Wer­ne und im Umfeld von Wer­ne, die ver­schie­dens­ten Gerüch­te und Mut­ma­ßun­gen in den Köp­fen der Men­schen fest­ge­setzt haben. Damit wol­le Boer nun auf­räu­men, erläu­tert Döh­rer und schreibt:

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„Am 4. Mai ist es genau 400 Jah­re her, dass der Schrei­ber des Rates der Stadt Wer­ne Chris­ti­an von Braun­schweig in einem Pro­to­koll erwähnt. Er schreibt nie­der, dass der Amts­d­ros­te einen Schutz­brief von Chris­ti­an erwirkt hat, der ver­hin­dern soll, dass Chris­ti­ans Trup­pen in Wer­ne ein­fal­len und dort so schlimm wüten wie andern­orts im Müns­ter­land. Aller­dings täusch­te die Sicher­heit: Chris­ti­an von Braun­schweig woll­te nun mit sei­nen Trup­pen in Wer­ne Quar­tier haben – was einer Plün­de­rung gleich­ge­kom­men wäre. Dies ist der Auf­takt für den viel­be­spro­che­nen Nicht-Über­fall am 6. Mai.“

Über den Kon­text des Ereig­nis­ses, das Leben und Wir­ken des Chris­ti­an von Braun­schweig und sei­ne Rol­le im 30-jäh­ri­gen Krieg berich­tet Hans-Peter Boer. Für vie­le geschichts­in­ter­es­sier­te Men­schen unse­rer Umge­bung dürf­te der Vor­trag von Bedeu­tung sein, ist Döh­rer über­zeugt und möch­te ins­be­son­de­re Hei­mat- und Geschichts­ver­ei­ne, kirch­li­che Ver­ei­ne sowie Schüler/innen der wei­ter­füh­ren­den Schu­len auf den Aus­flug in die Stadt­ge­schich­te auf­merk­sam machen.

Park­plät­ze ste­hen vor dem Sole­bad am Hagen, auf dem Park­platz Kurt-Schu­ma­cher-Platz und in der Tief­ga­ra­ge am Rog­gen­markt zur Ver­fü­gung. Eine Anmel­dung zu der kos­ten­lo­sen Ver­an­stal­tung ist nicht erforderlich.

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