Dienstag, November 29, 2022

Sim-Jü 2022: Das sind die Karussell-Neuheiten, flankiert von Bewährtem

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Wer­ne. Wer­ne steht wie­der ganz im Bann des größ­ten Volks­fes­tes an der Lip­pe: Sim-Jü. Im Nu ent­steht eine zwei­te Stadt in Form eines gro­ßen Ver­gnü­gungs­plat­zes. Rund 220 Schau­stel­ler­be­trie­be mit weit über 1.000 Mit­bür­gern auf Zeit wer­den zusam­men­kom­men für die vier schöns­ten Tage (22. bis 25. Okto­ber 2022) im Jahresverlauf.

Vor­weg eine grund­sätz­lich gute Nach­richt für alle Sim-Jü-Fans: Es wird kei­ne Ein­schrän­kun­gen in Hin­sicht auf COVID-19 mehr geben. Und alle leib­li­chen Genüs­se von A wie Aal­bröt­chen bis Z wie Zucker­wat­te wer­den wie­der ver­füg­bar sein. Dar­über hin­aus die gewohnt star­ke Palet­te attrak­ti­ver Fahr­ge­schäf­te und Belus­ti­gun­gen aller Art. Die Rei­se nach Wer­ne zu Sim-Jü dürf­te sich wie seit über 660 Jah­ren lohnen.

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Dass ein Volks­fest wie Sim-Jü mit der Güte sei­ner Inszenierung steht und fällt, ist eine Bin­sen­wahr­heit. Und so hat der städ­ti­sche Arbeits­kreis Sim-Jü gemein­sam mit Markt­meis­ter Sven Boh­ne aus wie­der­um über 800 Bewerbungen von Schau­stel­lern aus Deutsch­land und den Nie­der­lan­den sorg­fäl­tig aus­ge­sucht und eine bun­te Palette des Ver­gnü­gens zusam­men­ge­stellt – dar­un­ter drei absolute Neu­hei­ten und eine Rei­he von Fahr­ge­schäf­ten, die wie­der ein­mal – neben den Stamm­be­schi­ckern – mit von der Par­tie sein werden.

Die Neu­hei­ten, die Jahr für Jahr die Traditionen wie­der auf­le­ben las­sen, sind die Wür­ze des Gan­zen. Und so steht in die­sem Jahr neben Kirmes-Klassikern wie Riesenrad, Auto-Skoo­tern, Musik-Express und Kettenkarussell sowie den unzähligen Schieß‑, Spiel‑, Ver­lo­sungs- und Imbiss­bu­den oder sons­ti­gen gastronomischen Betrie­ben auch wie­der viel Neu­es auf dem Plan.

Auf der Pole-Posi­ti­on im Hagen wird sich die alles (und selbst das gro­ße Roue Pari­si­en­ne) über­ra­gen­de Top-Attraktion „Air­bor­ne“ der hol­län­di­schen Schaustellerfamilie Ordel­mann prä­sen­tie­ren. Der nach neu­es­ter EU-Norm gebau­te Aus­nah­me-Flie­ger mit 65 Metern Höhe hat die Form eines rie­si­gen Pro­pel­lers und kann gleich­zei­tig bis zu 32 Fahr­gäs­te in die Luft und am höchs­ten Punkt zum Über­schlag beför­dern. Karus­sell-Freaks wer­den begeis­tert sein, aber auch alle ande­ren kön­nen den Thrill beru­higt aus­pro­bie­ren, denn durch das aus­ge­klü­gel­te Sicherheitssystem ist man in den Sit­zen in jeder Lage sicher.

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Schräg gegen­über wird wie­der der „Love-Express“ von Kreft sei­ne rasan­ten Run­den dre­hen. Ein Klas­si­ker unter den Karus­sells, der durch sei­ne Fahrt über Berg und Tal und die ein­zig­ar­ti­ge Illu­mi­nie­rung (mit spar­sa­men LED) besticht. Freu­en dür­fen sich die Besu­cher nach drei Jah­ren Pau­se auch wie­der auf Schüt­zes „Gro­ße Geis­ter­bahn“. Eben­falls an der Hor­ne­sei­te des Hagen prä­sen­tiert sich nach dem gro­ßen Erfolg im Vor­jahr, als das Geschäft zeitweise regel­recht gestürmt wur­de, Arm­brechts Looping-Schaukel namens „Nightstyle”. Schließ­lich – wie immer wir­kungs­voll vor Kopf plat­ziert – prä­sen­tiert sich auch in die­sem Jahr Burg­hard-Kle­u­sers „Roue Pari­si­en­ne“, das ein­zi­ge Rie­sen­rad sei­ner Grö­ße mit abwech­selnd offe­nen und geschlos­se­nen Gon­deln. Auch Pet­ters Auto-Skoo­ter „Low Rai­der“ ist wie­der dabei. 

Zu den Sim-Jü-Hits auf dem Hagen zählt das ganz im Stil der 50er Jah­re gestal­te­te Rund­fahr­ge­schäft „Shake&Roll“ der Schwer­ter Schau­stel­ler­fa­mi­lie Schä­fer. Die Schä­fers haben die Jah­re des Still­stand wegen Coro­na genutzt, um ihr Geschäft in jeder Hin­sicht auf den aller­neu­es­ten Stand der Tech­nik zu brin­gen. Blie­be noch das Dau­er­bren­ner-Duo aus „Twis­ter“ und „Wel­len­flug“ am Ein­gang zum Hagen zu nen­nen, das auf eine fes­te Kli­en­tel von Groß und Klein zäh­len kann.

Das Rie­sen­rad hat Kult­sta­tus in Wer­ne. Foto: Schausteller

Eine wei­te­re Top Neu­heit prä­sen­tiert sich an der Kurt-Schumacher-Straße. Neben dem kul­ti­gen „Break­dance Nr. 2“ von Bonner/Witten wird erst­mals die dies­jäh­ri­ge Welt­neu­heit unter den Fahr­ge­schäf­ten, Köhr­manns „Escape – Flight of Fear“, auf­ge­baut und dort das Publi­kum mit sei­ner außer­ge­wöhn­li­chen Fahr­wei­se und der tol­len Gesamt­ge­stal­tung in sei­nen Bann ziehen.

Am Grie­se­torn wird sich dies­mal „Freddy’s Cir­cus“ präsentieren – kein Cir­cus im eigent­li­chen Sin­ne, son­dern eine tol­le Belus­ti­gungs­an­la­ge mit viel Cir­cus-Fee­ling, Wackeltreppen und –böden, einer rol­len­den Ton­ne und einer quir­li­gen Rut­sche zum Schluss. Die Fami­lie Zin­ne­cker gas­tiert mit die­sem Geschäft erst­ma­lig zu Sim-Jü in Wer­ne und freut sich ganz beson­ders dabei zu sein.

Neu auf der Sim-Jü 2022 ist das Lauf­ge­schäft „Freddy’s Cir­cus“. Foto: Schausteller

Auf dem Kurt-Schu­ma­cher-Platz tref­fen die Besu­cher auf einen alten, aber über­aus belieb­ten Bekann­ten: das frühere Lude­wigt-Fahr­ge­schäft „Hexen­tanz“, von dem seinerzeit welt­weit nur zwei Exem­pla­re im Ein­satz waren. Dreh­te sich das außer­ge­wöhn­li­che Karus­sell zuletzt vor eini­gen Jah­ren auf dem Markt­platz, wird es dies­mal vor der Evan­ge­li­schen Stadt­kir­che für Wir­bel sor­gen. Außerdem ist auf dem­sel­ben Gelän­de Hart­manns schaukelndes und sich dre­hen­des Fahr­ge­schäft „Rocket“ ver­tre­ten. Last, but not least, ist der eben­falls stets umla­ger­te zwei­te Auto-Skoo­ter, „Iskens No. 1“ zu nen­nen, der mit den neuesten Flit­zern (im Schau­stel­ler­jar­gon „Chai­sen“ genannt) aus­ge­stat­tet ist.

Auch auf dem Markt­platz vor dem his­to­ri­schen Rat­haus dreht sich natür­lich wie­der ein Karus­sell, dies­mal das „Big Mons­ter“ der Fami­lie Kra­mey­er, die im Drei-Jahres-Turnus zu Sim-Jü gas­tiert und sich hier sicht­lich wohl fühlt. Anschlie­ßend geht es nach Soest, wo das „Big Mons­ter“ Kult­sta­tus genießt. Übri­gens: Wer das Glück hat, in eine der Gon­deln zu stei­gen, wenn Wie­ner Wal­zer ange­sagt ist, der erlebt eine beson­ders schwung­vol­le Rund­rei­se im ¾‑Takt – ja, Big Mons­ter kann tanzen!

Das schaukelnde und sich dre­hen­de Fahr­ge­schäft „Rocket” ist auf dem Kurt-Schu­ma­cher-Platz zu fin­den. Foto: Schausteller

Auch die klei­nen Sim-Jü-Fans kom­men nicht zu kurz. Für sie ste­hen immer­hin elf Kin­der­fahr­ge­schäf­te aller Art bereit, dar­un­ter Hirschs „Truck Stop“, die ein­zig­ar­ti­ge Kin­der­ach­ter­bahn­fahrt. Auch auf den belieb­ten Mini-Auto-Skooter müs­sen die Nach­wuchs-Renn­fah­rer nicht ver­zich­ten, denn der ist wie in den letz­ten Jah­ren auf dem Hagen neben Pet­ters gro­ßem Skoo­ter zu finden.

Soweit das Sim-Jü Auf­ge­bot 2022 in Bezug auf die maßgeblichen grö­ße­ren Geschäf­te. Ergänzt wird die bun­te Sim-Jü-Palette von unzäh­li­gen Imbiss‑, Süßwaren‑, Schieß- , Verlosungs- und Geschick­lich­keits­bu­den aller Art. Nicht zu ver­ges­sen, die auf das gesam­te Kir­mes­ge­län­de ver­teil­ten Gas­tro­no­mie­be­trie­be, die zum Ver­wei­len einladen.

Mehr zu den Fahr­ge­schäf­ten fin­den Sie hier.

Beach­ten Sie auch unse­re Okto­ber-Print­aus­ga­be, in der sich alles um Sim-Jü 2022 dreht. Die Exem­pla­re sind an vie­len öffent­li­chen Stel­len in der Stadt kos­ten­frei erhältlich!

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