Samstag, Januar 28, 2023

OGS-Kinder entwickeln Barfußpfad an der Uhlandschule

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Wer­ne. Schu­he aus, fer­tig und los … an der Uhland­schu­le ist ein klei­ner Bar­fuß­pfad ent­stan­den. Ent­wi­ckelt haben ihn acht Kin­der und OGS-Mit­ar­bei­te­rin Astrid Bille.

Auf einem Bar­fuß­pfad ste­hen Sin­nes­ein­drü­cke im Mit­tel­punkt. Rund ein hal­bes Jahr nahm das Pro­jekt, das als Abschluss­ar­beit von Astrid Bil­le beim LWL ange­nom­men wur­de, in Anspruch.

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Im Vor­feld haben die Viert­kläss­ler Ami­ra, Mar­le­ne, Sana, Anna, Niklas, Luca, Han­nah und Mazul­lah vie­le Ideen gesam­melt. „Wir sind drau­ßen bar­fuß über den Schul­hof gerannt, über Stei­ne und sogar die Metall­trep­pe hoch”, schil­dert Sana im Gespräch mit WERN­Eplus. Und Mus­al­lah ergänzt: „Wir haben alles aus­pro­biert – egal ob Fuß­ball­platz oder Rindenmulch.”

Jedes Kind brach­te eige­ne Vor­stel­lun­gen ein, wie der klei­ne Bar­fuß­pfad am Ende aus­se­hen soll­te. „Es ist ganz ent­schei­dend, dass die Mäd­chen und Jun­gen das Pro­jekt ent­wi­ckeln, also zum Bei­spiel selbst über die Mate­ria­li­en bestim­men”, erklärt Astrid Bil­le. Han­nah stimmt ihr zu: „Es ist ein Mix aus all unse­ren Ideen entstanden.”

Das Bar­fuß­pfad-Team um Astrid Bil­le (mit­te) und Ute Ort­mann (hin­ten rechts) mit dem pas­sen­den Schild zum Pro­jekt. Foto: Wagner

Unter­stüt­zung gab es vom Bau­hof der Stadt Wer­ne, der die sie­ben Kanal­rin­ge zur Ver­fü­gung stell­te und schließ­lich ver­leg­te. „Ein Rie­sen-Dan­ke­schön dafür”, so OGS-Che­fin Ute Ort­mann in Rich­tung der städ­ti­schen Mitarbeiter. 

Schließ­lich füll­ten die Kin­der die Rin­ge unter ande­rem mit Kie­sel­stein­chen, Rin­den­mulch, Laub oder einer Fuß­mat­te. Der sieb­te bleibt zunächst frei. „Ihn wol­len wir fle­xi­bel gestal­ten – viel­leicht im Herbst mit Kas­ta­ni­en oder im Som­mer mit Was­ser”, sagt Astrid Bille.

Gemein­sam brach­ten die Mäd­chen und Jun­gen noch das Schild zu ihrem Bar­fuß­pfad am Zaun an. Alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Grund­schu­le dür­fen die Sta­tio­nen betre­ten – damit auch wirk­lich alle von den Socken sein werden.

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