Freitag, Oktober 7, 2022

Mit zu viel Tempo in Richtung Innenstadt unterwegs

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Wer­ne. Seit Jah­ren gibt es das Pro­blem, dass Ver­kehrs­teil­neh­mer im Bereich der Stra­ße Am Grie­se­torn zu schnell unter­wegs sind. Dort ist Schritt­ge­schwin­dig­keit ange­sagt, was aber oft­mals nicht beach­tet wird. Auch die Poli­zei hat den Bereich längst im Fokus.

„Wir neh­men dort regel­mä­ßig und unan­ge­kün­digt Geschwin­dig­keits­mes­sun­gen vor“, berich­tet Chris­ti­an Stein von der Pres­se­stel­le der Kreis­po­li­zei­be­hör­de Unna auf Anfra­ge von WERNEplus.

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Kon­kre­te Aus­wer­tun­gen für den Bereich, der sich kaum 100 Meter von der Kin­der­ta­ges­ein­rich­tung Auf dem Berg befin­det, lie­gen aller­dings nicht vor. Bei einer Ver­kehrs­kon­trol­le am ver­gan­ge­nen Frei­tag, 8. Juli, wur­de inner­halb von rund 40 Minu­ten eine Viel­zahl an Fahr­zeu­gen ange­hal­ten, die deut­lich zu schnell unter­wegs waren.

Kei­ne Über­ra­schung für die Poli­zei. „Wie die Erfah­rung uns gezeigt hat, hal­ten sich vie­le Ver­kehrs­teil­neh­mer dort nicht an die vor­ge­schrie­be­ne Schritt­ge­schwin­dig­keit“, bestä­tigt der Poli­zei­spre­cher. Genau des­halb wer­de an glei­cher Stel­le auch künf­tig kon­trol­liert, so Stein. Recht­lich ist es zuläs­sig, dass die Fest­stel­lung der Geschwin­dig­keit – also in die­sem Fall der Schritt­ge­schwin­dig­keit im ver­kehrs­be­ru­hig­ten Bereich – eines Kfz durch Schät­zung eines Poli­zei­be­am­ten durch­ge­führt wird.

„Die Fahr­zeu­ge wer­den nur ange­hal­ten, wenn ein ein­deu­ti­ger Fall einer Über­schrei­tung vor­liegt. Die Kol­le­gen kom­men nicht auf die Idee, jeman­den anzu­hal­ten, der da mit 15 Stun­den­ki­lo­me­tern unter­wegs ist“, stellt Stein klar. Wer die Schritt­ge­schwin­dig­keit nicht ein­hält, dem droht ein Buß­geld. Wer in einem ver­kehrs­be­ru­hig­ten Bereich zu schnell ist, muss in der Regel 20 Euro zahlen. 

Manch­mal wer­den bei den Mes­sun­gen auch Laser­ge­rä­te ver­wen­det, die dann genau auf­zei­gen kön­nen, war­um die Ver­kehrs­teil­neh­mer von der Poli­zei ange­hal­ten wer­den. Da eine genaue Fest­le­gung in der StVO fehlt, kommt es häu­fi­ger zu Aus­ein­an­der­set­zun­gen vor Gericht. Die Recht­spre­chung ist nicht ein­heit­lich und das von Gerich­ten im Streit­fall fest­ge­leg­te Tem­po teil­wei­se sehr unter­schied­lich. Häu­fig liegt es zwi­schen 5 und 15 Stundenkilometern.

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