Donnerstag, Mai 19, 2022

Großes Lob von der „jugend forscht“- Jury für Daniel Dornhege

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Wer­ne. Unter dem Mot­to „Zufäl­lig geni­al?“ stand die dies­jäh­ri­ge Wett­be­werbs­run­de von Deutsch­lands bekann­tes­tem Nach­wuchs­wett­be­werb „jugend forscht/schüler expe­ri­men­tie­ren“. Mit dabei war in die­sem Jahr Dani­el Dorn­he­ge aus der Klas­se 6c des Anne-Frank-Gym­na­si­ums, der sich erst­ma­lig als Jung­for­scher betei­ligt hat.

Das For­schungs­the­ma ist bei die­sem Wett­be­werb frei wähl­bar, muss sich jedoch dem MINT-Bereich zuord­nen las­sen. Mathe­ma­tik, Infor­ma­tik, Natur­wis­sen­schaf­ten, Tech­nik – dafür kann sich Dani­el, der das Pro­fil MINT am AFG gewählt hat, begeistern. 

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Zunächst hat­te der cle­ve­re Sechst­kläss­ler ver­schie­de­ne inter­es­san­te Fra­ge­stel­lun­gen im Kopf. Schließ­lich setz­te er sich dann in der Kate­go­rie Phy­sik mit der Ano­ma­lie des Was­sers aus­ein­an­der – ein The­ma, das die Mensch­heit seit jeher fas­zi­niert. Er näher­te sich dem The­ma wis­sen­schaft­lich und unter­such­te es mit cle­ve­ren Expe­ri­men­ten, des­sen schrift­li­che Aus­ar­bei­tung er im Janu­ar ein­reich­te. Dar­auf folg­te nun die soge­nann­te Regio­nal­run­de, die wie bereits im ver­gan­ge­nen Jahr als Online-Ver­an­stal­tung stattfand. 

Doch auch die­ses Jury­ge­spräch meis­ter­te Dani­el per Video­kon­fe­renz aus dem Phy­sik­raum des AFG her­aus mit Bra­vour. In einer selbst­stän­dig erstell­ten Prä­sen­ta­ti­on erläu­ter­te er mit Begeis­te­rung sein For­schungs­pro­jekt und beant­wor­te­te sou­ve­rän die Fra­gen der Jurymitglieder.

Ein auf­re­gen­der Tag, an dem natür­lich auch Dani­els Eltern, Klas­sen­ka­me­ra­den sowie Leh­re­rin­nen und Leh­rer mit­fie­ber­ten. Bei der Sie­ger­eh­rung am Abend, an der auch Schul­lei­ter Mar­cel Dam­berg und Leh­re­rin Julia Krickau teil­nah­men, hieß es dann in sei­ner Lau­da­tio: „In krea­ti­ver Manier nutz­te Dani­el vor­han­de­ne All­tags­ge­gen­stän­de. Gepaart mit sei­ner Neu­gier sind das per­fek­te Eigen­schaf­ten für einen guten Forscher.“

Das For­schen, Expe­ri­men­tie­ren, Tüf­teln und Erfin­den geht aber ver­mut­lich nun erst rich­tig los. In den nächs­ten Tagen wird der Jung­for­scher näm­lich einen umfang­rei­chen Expe­ri­men­tier­kof­fer erhal­ten, den er für sei­ne tol­le Leis­tung gewon­nen hat. Und wer weiß, viel­leicht ergibt sich ja dabei ein neu­es For­schungs­pro­jekt für eine wei­te­re Teilnahme. 

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