Dienstag, November 29, 2022

Förderverein Rourkela hat Auflösung beschlossen – Dank an Willi Lülf

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Wer­ne. Bischof Her­mann Wes­ter­mann, Ehren­bür­ger der Stadt Wer­ne, grün­de­te im Jah­re 1975 im indi­schen Rour­ke­la das „Sozi­al­in­sti­tut – Ver­ein für öffent­li­che Wohl­fahrt Seva-Sadan“. Auf Initia­ti­ve des ver­stor­be­nen Bür­ger­meis­ters Franz­jo­sef Gru­be sowie des Alt-Bür­ger­meis­ters Wil­helm Lülf wur­de dar­auf­hin im Jahr 1985 der „För­der­ver­ein Rour­ke­la – Lebens­werk Bischof Her­mann Wes­ter­mann“ ins Leben gerufen.

„Nach 37 Jah­ren der inten­si­ven Unter­stüt­zung durch zahl­lo­se Freun­de, För­de­rer und Mit­glie­der been­den wir nun schwe­ren Her­zens die­se Akti­vi­tä­ten“, sag­te Vor­sit­zen­der Wil­helm Lülf im Rah­men der Jah­res­haupt­ver­samm­lung des För­der­ver­ei­nes. Am Ende habe man erken­nen müs­sen, dass es Jahr für Jahr weni­ger gelin­ge, Spen­den zu gene­rie­ren, Mit­glie­der zu gewin­nen und Posi­tio­nen im Vor­stand zu besetzen.

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Gleich­wohl hät­ten die Gel­der aus Wer­ne die Rea­li­sie­rung zahl­rei­cher sozia­ler Pro­jek­te ermög­licht: Ob das Boh­ren von Brun­nen, das Legen von Drai­na­gen und Was­ser­lei­tun­gen, das Bau­en von Häu­sern für Arbei­ter, die in den Slums woh­nen, die Errich­tung von Schu­len für Slum­kin­der, die Bereit­stel­lung von Kin­der­hor­ten und Tages­ein­rich­tun­gen zur Gesund­heits­vor­sor­ge, die Eta­blie­rung von Berufs­be­ra­tun­gen oder aber die Grün­dung von Fir­men zur Pro­duk­ti­on von Note­books – vie­les hät­te zum Woh­le der Men­schen umge­setzt wer­den können.

Gern erin­ne­re er sich an die zahl­rei­chen Besu­che und Begeg­nun­gen mit kirch­li­chen Wür­den­trä­gern aus Rour­ke­la: Erz­bi­schof Rapha­el Chee­nat, Bischof Alp­hon­se Bilung, Bischof John Bar­wa oder Pater John Ala­patt sei­en Gäs­te des För­der­ver­eins gewe­sen und hät­ten im Rah­men öffent­li­cher Ver­an­stal­tun­gen für ent­spre­chen­de Unter­stüt­zung geworben.

Bür­ger­meis­ter Lothar Christ wür­dig­te das vor­bild­li­che ehren­amt­li­che Enga­ge­ment aller Betei­lig­ten. Um so mehr, da die Stadt Wer­ne – neben dem För­der­ver­ein – bereits 1980 die Paten­schaft über das Sozi­al­in­sti­tut über­nom­men habe und jähr­lich 5.000 Euro zur Unter­stüt­zung der selbst­lo­sen Arbeit vor Ort nach Indi­en überweise.

Sein per­sön­li­cher Dank ging an Wil­helm Lülf, der im Jah­re 2001 – nicht zuletzt stell­ver­tre­tend für sein Wir­ken im För­der­ver­ein – das Bun­des­ver­dienst­kreu­zes erhal­ten habe. Der Bür­ger­meis­ter sicher­te abschlie­ßend zu, trotz der Auf­lö­sung wei­ter­hin als Ansprech­part­ner für die Belan­ge der Paten­schaft über das „Sozi­al­in­sti­tut Seva-Sadan“ in Rour­ke­la zu fungieren.

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