Mittwoch, August 10, 2022

Feuerwehr übt Personensuche im Maisfeld mit einer Drohne

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Sto­ckum. Eine gemein­sa­me Übung „Per­so­nen­su­che” hiel­ten der Lösch­zug Sto­ckum und die Droh­nen­ein­heit der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Wer­ne ab.

Spon­tan klär­te der Lösch­zugfüh­rer Chris­ti­an Rasche mit Johan­nes Lau­renz den Diensta­bend ab. Lau­renz betreibt unter ande­rem zur Zeit ein Laby­rinth auf einem Sto­cku­mer Mais­feld. Er war sofort bereit, den Lösch­zug Sto­ckum samt Droh­nen­ein­heit dort üben zu lassen. 

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Vor­ge­fun­de­ne Lage waren drei ver­miss­te Per­so­nen, die bis noch im Mais­la­by­rinth unter­wegs waren. Anfangs hat man die ver­miss­ten Per­so­nen noch durch Hil­fe­ru­fe gehört, doch die Rufe waren nach kur­zer Zeit verstummt.

Der Lösch­zug Sto­ckum war zuerst an der Ein­satz­stel­le und hat sich ver­schie­de­ne Tak­ti­ken zur Bege­hung des Laby­rinths über­legt. Zur Hil­fe wur­den Ver­kehrs­leit­ke­gel genom­men, um mit der Spit­ze den Rück­weg an Kreu­zun­gen oder Abbie­gun­gen zu mar­kie­ren. Feu­er­wehr­lei­nen gehör­ten auch zur Tak­tik, jedoch ist das Mais­la­by­rinth rund vier Hekt­ar groß und die Kapa­zi­tä­ten somit schnell erschöpft. Mit Flat­ter­band wur­den die rich­ti­gen Wege mar­kiert und die Sack­gas­sen abgesperrt.

Wäh­rend der Suche durch Fuß­trupps hat die Droh­nen­ein­heit das Flug­ge­rät inzwi­schen in die Luft gebracht und konn­te der Übungs­lei­tung somit gute Luft­auf­nah­men zur Ver­fü­gung stel­len. Auf der Wär­me­bild­ka­me­ra der Droh­ne war zu erken­nen, dass sich das Mais­feld durch die Wär­me stark erhitzt hat­te und somit kein gro­ßer Unter­schied zwi­schen den Per­so­nen und dem Feld zu sehen war. 

Die Übung fand in der Nähe des Hofes Schul­ze Bla­sum statt. Foto: Feu­er­wehr Werne

Durch die Live­bil­der der Droh­ne und der Über­tra­gung auf den Bild­schirm am Ein­satz­leit­wa­gen (ELW) ver­folg­te die Übungs­lei­tung die Lauf­we­ge der Mann­schaft und gab somit auch nütz­li­che Tipps für den wei­te­ren Weg.

Nach einer nicht all zu lan­gen Zeit fan­den die Ein­satz­kräf­te die ver­miss­ten Per­so­nen und ver­sorg­ten die­se. Durch die Mar­kie­run­gen mit Flat­ter­band und den Ver­kehrs­leit­ke­geln war der Rück­weg gesi­chert und konn­te schnell gefun­den werden.

Im Anschluss an die­se Übung hat sich der gesam­te Lösch­zug samt Droh­nen­ein­heit be iJo­han­nes Lau­renz bedankt. Die­ser ver­sorg­te die Teil­neh­men­den mit Geträn­ken und mein­te: „Ich habe zu dan­ken. Ihr leis­tet einen außer­ge­wöhn­li­chen Ein­satz für die Gesellschaft.”

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