Samstag, Dezember 3, 2022

Familienfest in Horst: Doppelter Grund zum Feiern

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Horst. Die Kita St. Mari­en Horst und das Dorf­ge­mein­schafts­haus bil­den mit der Mari­en­ka­pel­le die ele­men­ta­ren Bau­stei­ne des Hors­ter Zen­trums. Anläss­lich des zehn­jäh­ri­gen Bestehens des Kin­der­ta­ges­stät­ten­ver­eins St. Mari­en Horst und des För­der­ver­eins Dorf­ge­mein­schaft Horst & Wes­sel (DGH) wird in dem Dorf nord­öst­lich vom Wer­ner Zen­trum am 25. und 26. Juni ein gro­ßes Fami­li­en­fest gefeiert.

„Gäbe es die Kita in Horst nicht, wären vie­le jun­ge Fami­li­en gar nicht hier, son­dern längst weg­ge­zo­gen“, sagt Her­bert Schul­ze Gei­ping, Vor­sit­zen­der und Grün­der des DGH. Nach­dem sich die Kir­chen­ge­mein­de aus der Trä­ger­schaft zurück­ge­zo­gen hat­te, enga­gier­ten sich vie­le Hors­ter tat­kräf­tig für den Erhalt ihrer Kita.

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Der För­der­ver­ein Dorf­ge­mein­schaft ist der Eigen­tü­mer des Gebäu­des, für den Betrieb ist der Kin­der­ta­ges­stät­ten­ver­ein ver­ant­wort­lich. Die Nach­fra­ge ist so groß, dass sich die Kita, die 2019 bereits durch einen Anbau erwei­tert wur­de, von einer ein­grup­pi­gen zu einer drei­grup­pi­gen Ein­rich­tung mit der­zeit 50 Kin­dern ent­wi­ckelt hat.

Weil es schon lan­ge nicht mehr für alle Kin­der genug Platz im bestehen­den Kita-Gebäu­de gibt, ist eine Grup­pe bekannt­lich in einem Teil des Dorf­ge­mein­schafts­hau­ses unter­ge­bracht. Tim Köh­ler, der seit Früh­jahr 2021 die Kita lei­tet, hofft dar­auf, dass die Poli­tik einem dau­er­haf­ten Drei­grup­pen­be­trieb zustimmt, damit ein wei­te­rer Anbau rea­li­siert wer­den kann: „Wir möch­ten ein­fach sicher­stel­len, dass die Hors­ter Kin­der einen Kin­der­gar­ten­platz in Horst bekom­men können.“

„Auf den Bau des Dorf­ge­mein­schafts­hau­ses sowie die Anla­ge und Erwei­te­rung des Außen­ge­län­des kön­nen wir sehr stolz sein.“

Her­bert Schul­ze Geiping

Auch das Dorf­ge­mein­schafts­haus wür­de es ohne vie­le enga­gier­te Hel­fer und unzäh­li­ge geleis­te­te Arbeits­stun­den nicht geben, da ist sich Her­bert Schul­ze Gei­ping sicher. Das moder­ne Gebäu­de wur­de im Sep­tem­ber 2016 nach kur­zer Bau­zeit eröff­net und ist Hei­mat und Wir­kungs­stät­te der Ver­ei­ne und Grup­pie­run­gen aus Horst und der nähe­ren Umge­bung. „Auf den Bau des Dorf­ge­mein­schafts­hau­ses sowie die Anla­ge und Erwei­te­rung des Außen­ge­län­des kön­nen wir sehr stolz sein“, sagt Schul­ze Gei­ping, der Anfang 2018 vom dama­li­gen Land­rat Micha­el Makiol­la als „Initia­tor und Kopf der Hors­ter Bür­ger­schaft“ das Bun­des­ver­dienst­kreuz erhielt.

Die Gestal­tung der Dorf­mit­te ist indes noch nicht abge­schlos­sen. Nach­dem im Früh­jahr bereits der Platz zwi­schen Kita und Gemein­schafts­haus neu gestal­tet wur­de, soll im Herbst die­sen Jah­res neben dem Klein­spiel­feld ein Block­haus gebaut wer­den, in dem sich die ört­li­che Jugend tref­fen kann. Dies war schon für 2021 ange­dacht, ist aber auf­grund der gestie­ge­nen Holz­prei­se ver­scho­ben wor­den. Schon vor­her wur­de im Juni eine fünf Meter hohe Ste­le im Stil der Lüner Per­sil­uhr ange­bracht. Dar­auf gibt es natür­lich kei­ne Wer­bung für das Wasch­mit­tel, son­dern Wis­sens­wer­tes aus Horst.

Her­bert Schul­ze Gei­ping ist Kopf der Hors­ter Bür­ger­schaft. Foto: Volkmer

Gro­ßes Fest am 25. und 26. Juni

Die zwei­tä­gi­ge Fei­er beginnt am Sams­tag, 25. Juni, um 17 Uhr mit einem Hoch­amt unter Betei­li­gung aller Hors­ter Ver­ei­ne. Um 18.30 Uhr star­tet ein Däm­mer­schop­pen mit Musik und Lecke­rei­en vom Grill. Klei­ne Besu­cher kön­nen sich auf einer Hüpf­burg und einem Kin­der­ka­rus­sell ver­gnü­gen. Am 26. Juni geht es ab 11 Uhr wei­ter. Nach Rede­bei­trä­gen beginnt um 12 Uhr ein musi­ka­li­scher Früh­schop­pen, mit dem zugleich der Fami­li­en­tag ein­ge­lei­tet wird. Vie­le Aktio­nen gibt es für die jun­gen Gäs­te, die sich zudem über den Besuch eines Clowns und der rol­len­den Wald­schu­le freu­en dür­fen. Der Lösch­zug Sto­ckum der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Wer­ne hat sich eben­falls ange­kün­digt. Als High­light wird zudem Pony­rei­ten ange­bo­ten. Ein­ge­la­den sind neben der gesam­ten Dorf­ge­mein­schaft alle aktu­el­len und ehe­ma­li­gen Kitakinder.

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