Freitag, Oktober 7, 2022

Auffahr-Unfall mit vier Verletzten – Feuerwehr zur A1 alarmiert

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Wer­ne. Ein schwe­rer Ver­kehrs­un­fall mit vier Ver­letz­ten ereig­ne­te sich am Frei­tag­nach­mit­tag (09.09.2022) auf der Auto­bahn 1 in Höhe von Wer­ne. Die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr der Stadt war im Einsatz.

Um 14.27 Uhr wur­de der Lösch­zug 1 Stadt­mit­te zu dem Unfall auf der BAB 1 in Fahrt­rich­tung Köln kurz vor der Abfahrt Hamm/Bergkamen alar­miert. Dort war es zu einem Auf­fahr­un­fall mit sechs betei­lig­ten Fahr­zeu­gen gekom­men. Vier Per­so­nen wur­den ver­letzt, acht Betei­lig­te muss­ten betreut werden.

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„Die Pkw stan­den teil­wei­se ent­ge­gen der Fahrt­rich­tung bzw. waren inein­an­der ver­keilt und blo­ckier­ten die gesam­te Fahr­bahn inklu­si­ve Stand­strei­fen. Auf­grund der Anzahl der Ver­letz­ten wur­den meh­re­re Ret­tungs­wa­gen, der Not­arzt, der lei­ten­de Not­arzt, der orga­ni­sa­to­ri­sche Lei­ter Ret­tungs­dienst, die Feu­er­wehr sowie meh­re­re Strei­fen­wa­gen der Poli­zei zur Unfall­stel­le geru­fen”, schil­der­te Brand­in­spek­tor Tobi­as Tenk die Lage vor Ort.

Die Ein­satz­kräf­te vom Lösch­zug 1 sicher­ten zunächst die Unfall­stel­le und sich­te­ten die beschä­dig­ten Autos. Die Feu­er­wehr­leu­te streu­ten aus­lau­fen­de Medi­en mit Bin­de­mit­tel ab und säu­ber­ten die Fahr­bahn von Trüm­mer­tei­len. Es wur­de der Brand­schutz mit Feu­er­lö­schern sicher­ge­stellt und die Bat­te­rien der Fahr­zeu­ge abgeklemmt. 

Der Orga­ni­sa­to­ri­sche Lei­ter des Ret­tungs­diens­tes nahm die Ver­letz­ten in Augen­schein und orga­ni­sier­te die Anmel­dung und die Ver­tei­lung auf umlie­gen­de Krankenhäuser. 

Noch wäh­rend die Ver­letz­ten vom Ret­tungs­dienst im Bereich der Leit­plan­ke bzw. im Ret­tungs­wa­gen behan­delt wur­den, räum­ten die Ein­satz­kräf­te in Rück­spra­che mit der Poli­zei mit den soge­nann­ten Gojaks vom Rüst­wa­gen die nicht mehr fahr­be­rei­ten Pkw von der rech­ten Fahr­spur­auf die lin­ke Fahr­spur. Dies war nötig, um im Ein­satz­stel­len­be­reich Platz zu schaf­fen und ste­hen­de Pkw zwi­schen der Absi­che­rung der Groß­fahr­zeu­ge und der Ret­tungs­wa­gen direkt im Ein­satz­be­reich abflie­ßen zu lassen.

Ein zusätz­li­cher Ret­tungs­wa­gen muss­te aus Aschen­berg noch nach­ge­for­dert wer­den. Trotz der schnel­len Unfall­auf­nah­me durch die Poli­zei und der Besei­ti­gung der Fahr­bahn­blo­cka­de durch die ver­un­fall­ten Autos kam es zu erheb­li­chen Ver­kehrs­stö­run­gen im Wochenendverkehr.

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