Freitag, Juli 1, 2022

Rauch im Hotelkeller sorgt für großen Feuerwehreinsatz

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Wer­ne (ots). Eine aus­ge­lös­te Brand­mel­de­an­la­ge im Hotel am Klos­ter schreck­te am Mitt­woch­nach­mit­tag um 16.25 Uhr den Lösch­zug 1 Stadt­mit­te der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Wer­ne auf.

„Beim Ein­tref­fen unse­rer ers­ten Ein­satz­kräf­te befan­den sich die Mit­ar­bei­ter sowie die Hotel­gäs­te bereits vor­bild­lich und voll­stän­dig vor dem Gebäu­de“, berich­tet Ober­brand­meis­ter Tobi­as Tenk.

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Der Objekt­ver­ant­wort­li­che teil­te dem erst­ein­tref­fen­den Grup­pen­füh­rer eine Rauch­ent­wick­lung im Tech­nik­raum des Hotels mit. Der kom­plet­te Lösch­zug 1 Stadt­mit­te sowie der Lösch­zug 3 aus Sto­ckum wur­den des­halb eben­falls zur Ein­satz­stel­le alarmiert.

„Die Erkun­dung sowie die Rück­mel­dung des Objekt­ver­ant­wort­li­chen bestä­tig­ten eine Ver­rau­chung des Kel­ler­rau­mes. Ver­mut­lich hat­te ein elek­tri­sches Gerät einen Defekt und so die Rauch­ent­wick­lung aus­ge­löst“, so Tenk weiter.

Ein Trupp unter Atem­schutz setz­te am besag­ten Kel­ler­raum einen Rauch­vor­hang und erkun­de­te den leicht ver­rauch­ten Tech­nik­raum im Kel­ler­ge­schoss. Par­al­lel hier­zu wur­de eine Was­ser­ver­sor­gung auf­ge­baut sowie ein Atem­schutz­si­cher­heits­trupp gestellt.

Der aus Sto­ckum nach­rü­cken­de Ein­satz­lei­ter Jörg Mehrings­köt­ter erkun­de­te mit dem Grup­pen­füh­rer des Hil­fe­leis­tungs­lösch­fahr­zeug vor Ort die Lage und koor­di­nier­te die Maß­nah­men. Die Rück­mel­dung vom Angriffs­trupp bestä­tig­te einen bei­ßen­den ange­brann­ten Geruch und eine leich­te Ver­rau­chung aus dem Technikraum.

Die Wär­me­bild­ka­me­ra iden­ti­fi­zier­te den Lade­reg­ler der Bat­te­rien der Not­strom­be­leuch­tung als Ver­ur­sa­cher der Verrauchung.

Im Anschluss der ers­ten Maß­nah­men lüf­te­ten die Ein­satz­kräf­te mit einem Hoch­druck­lüf­ter die Räum­lich­kei­ten im Kel­ler. Ein loka­ler Elek­tri­ker unter­stütz­te sie beim Span­nungs­frei­schal­ten des Gerä­tes im Keller.

Die Ein­satz­la­ge ent­spann­te sich nach der Rück­mel­dung, dass kein offe­nes Feu­er im Kel­ler ent­stan­den war. „Es ent­stand kein Gebäu­de­scha­den und es wur­de nie­mand ver­letzt“, resü­mier­te Ober­brand­meis­ter Tobi­as Tenk.

Um 17.45 Uhr war für die 35 Frei­wil­li­gen mit sie­ben Fahr­zeu­gen Ein­satz­en­de. Betei­ligt waren eben­falls der Ret­tungs­dienst sowie der Not­arzt und die Poli­zei aus Werne.

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