Das Schüler-Unternehmen Picon vom Gymnasium St. Christophorus hat nach dem großen Erfolg beim Landeswettbewerb seinen Siegeszug beim Bundesfinale nicht fortsetzen können. Foto: Volkmer
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Werne. Das Schüler-Unternehmen Picon vom Gymnasium St. Christophorus hat nach dem großen Erfolg beim Landeswettbewerb seinen Siegeszug beim Bundesfinale nicht fortsetzen können.

Deutschlands beste Schülerfirma heißt in diesem Jahr „townaround“. Das Unternehmen vom Gymnasium am Silberkamp in Peine (Niedersachsen) gewann den digitalen Bundeswettbewerb mit 360-Grad-Aufnahmen für regionale Unternehmen. Rang zwei ging an die Gruppe „Kill D’Bazill“ vom Lise-Meitner-Gymnasium in Königsbach-Stein (Baden-Württemberg) mit UVC-Desinfektionsboxen für Alltagsgegenstände. Über den dritten Platz freute sich „EcksGames“ von der Jungmannschule in Eckernförde (Schleswig-Holstein), die Gesellschaftsspiele mit Heimatbezug entwickelt haben.

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17 starke Konkurrenten hatten sich für das Finale qualifiziert. „Die waren sehr professionell“, erkannte Schulleiter und Projektlehrer Thorsten Schröer die Leistungen der Konkurrenten an. Insgesamt sei das Niveau des Wettbewerbs seit Jahren kontinuierlich gestiegen. So waren unter den Finalisten etliche Kollegen dabei, die Schröer schon von vielen Wettbewerben in den Vorjahren kannte.

Die Werner Firma Picon war mit Lampen aus Kupferrohren die mit Abstand umsatzstärkste Firma. Am Ende landeten nun aber zwei Unternehmen ganz vorn, deren Produkte direkt mit der Corona-Pandemie zu tun haben. Die neunköpfige Gruppe vom Gymnasium St. Christophorus reagierte enttäuscht auf das Ergebnis, auch weil sie im Bereich der Sozialen Medien zuletzt noch einmal kräftig Gas gegeben hatten.

„Wenn man überlegt, dass die anderen Gruppen deutlich mehr Mitglieder hatten, ist unser Ergebnis wirklich sehr gut. Wir haben eine tolle Gruppe am Start gehabt“, stellte der Schulleiter klar. Statt Schülerfirma stehen in den kommenden zwei Wochen ganz andere Erfahrungen für die Jugendlichen an, denn jetzt startet für die Schüler das Berufspraktikum.

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