Susanne Bröcker, Gesundheits- und Krankenpflegerin der Intensivstation, erhielt die erste Covid-19-Schutzimpfung des St. Christophorus Krankenhauses durch Dr. Kristina Ulm-Röske. Foto: RIsse / Krankenhaus Werne
Susanne Bröcker, Gesundheits- und Krankenpflegerin der Intensivstation, erhielt die erste Covid-19-Schutzimpfung des St. Christophorus Krankenhauses durch Dr. Kristina Ulm-Röske. Foto: Risse / Krankenhaus Werne
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Werne. Susanne Bröcker, Gesundheits- und Krankenpflegerin der Intensivstation, war am Dienstag (19. Januar) die erste von 42 Mitarbeitern des St.-Christophorus-Krankenhauses, die ihre Covid-19-Schutzimpfungen erhalten haben. Es sind dies zunächst Ärzte und Pflegekräfte aus dem Bereich I mit der höchsten Priorität.

Dazu zählten Isolier- und Intensivstationen sowie Notaufnahme und Operationsbereich, berichtete Standortleiter Ludger Risse gegenüber WERNEplus. Der Impfstoff von Biontec und Pfizer war am Dienstagmorgen im Krankenhaus eingetroffen und von der Apothekerin für die Verabreichung auf Spritzen aufgezogen worden.

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Die Impfungen nehmen Ärzte aus dem Haus vor, erläuterte Ludger Risse. In diesem Fall war es Betriebsärztin Dr. Kristina Ulm-Röske, die die Impfdosen verabreichte. An drei folgenden Tagen werden jeweils 60 Mitarbeiter des Bereichs I geimpft, in dem 222 Beschäftigte für die Patienten da sind. Das Werner Krankenhaus zählt insgesamt 470 Mitarbeiter. Ebenfalls mitgeimpft werden die Mitarbeiter der Radiologie, die als externe Dienstleister auch Diagnostik für Krankenhaus-Patienten übernehmen. Für die Impfungen und die Aufbewahrung des Impfstoffes in eigens bereit gestellten Kühlschränken seien die Tagungsräume reserviert, hieß es ferner.

Über die hohe Impfbereitschaft von mehr als 90 Prozent und den störungsfreien Ablauf zeigte sich Ludger Risse sehr erfreut. „Es gab keine Komplikationen und hat sogar Spaß gemacht. Die Erleichterung, dass es jetzt endlich los geht, war groß“, beschrieb er die Stimmungslage. Auch von jenen, die zuvor unsicher waren, hätten sich mit näher rückendem Impftermin noch weitere für den Impfschutz entschieden, schilderte er. In drei Wochen folge für alle, die diesmal dabei waren, die zweite Impfung.

Ende Januar sollten alle Mitarbeiter aus dem Bereich I dann ihren Impfschutz bekommen haben. Alles weitere hänge aber von der weiteren Zuweisung der Impfdosen an das Krankenhaus ab, erläuterte Risse.

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