Dienstag, September 27, 2022

Hegering Werne bittet um Mithilfe und Verständnis

Anzeige

Wer­ne. Im Rah­men einer Pla­kat­ak­ti­on am Kreis­ver­kehr Rich­tung Her­bern und am Gewer­be­ge­biet Bre­de mach­te der Hege­ring Wer­ne auf die andau­ern­den Brut -, Setz- und Auf­zucht­zei­ten des hei­mi­schen Wil­des auf­merk­sam. Beson­ders die Boden­brü­ter wie Fasan, Ente, Gans, Reb­huhn, Kie­bitz und Ler­che haben jetzt ihr Brut­ge­schäft begonnen.

„Gera­de in der Zeit der noch immer vor­herr­schen­den Coro­na­pan­de­mie und den damit ein­her­ge­hen­den Kon­takt­be­schrän­kun­gen haben wir volls­tes Ver­ständ­nis dafür, dass die Men­schen Ablen­kung in der Natur suchen. Ganz im Gegen­teil: Wir befür­wor­ten es sogar sehr, dass Fami­li­en, Kin­der und Jugend­li­che abseits von Play­sta­ti­on und PC die Natur vor der Haus­tür wie­der für sich ent­de­cken“, so Hege­ring­lei­ter Mat­thi­as Möl­len­hoff. Den­noch gel­te es gera­de in der jet­zi­gen, für die Auf­zucht des Wild­nach­wuch­ses sehr sen­si­blen Zeit, eini­ge Regeln zu beachten.

- Advertisement -

„Natür­lich dür­fen ins­be­son­de­re Wirt­schafts­we­ge, Pfa­de und land­wirt­schaft­lich nicht genutz­te Flä­chen mit Zustim­mung des Grund­stücks­be­sit­zers, oder Päch­ters für einen Spa­zier­gang auf eige­ne Gefahr betre­ten wer­den. Glei­ches gilt für befes­tig­te Wald­we­ge. Hier, und nur hier dür­fen Hun­de auch unan­ge­leint ihren Füh­rer beglei­ten, aller­dings ist dabei dar­auf zu ach­ten, dass wäh­rend der Setz- und Brut­zei­ten die dort wild leben­den Tie­re nicht gestört wer­den. Der Kon­takt oder schon die blo­ße Stö­rung kön­nen für den wild leben­den Nach­wuchs zu einer töd­li­chen Gefahr wer­den, da die Eltern­tie­re dann die Ver­sor­gung viel­fach ein­stel­len“, mahnt der stell­ver­tre­ten­de Hege­ring­lei­ter Thors­ten Bleckmann.

Auf die beson­de­ren Gefah­ren, sowohl für die Kin­der­stu­ben des Wil­des, als auch für die der hei­mi­schen Vogel­welt mach­te der Obmann für Öffent­lich­keits­ar­beit im Hege­ring, Klaus Jür­gen Buse, auf­merk­sam: „Lei­der lan­den noch immer durch Frei­gän­ger-Kat­zen erbeu­te­te Jung­vö­gel und Klein­säu­ger, ins­be­son­de­re in sied­lungs­na­hen Bereich als Tro­phäe auf der hei­mi­schen Ter­ras­se, oder Fens­ter­bank. Hier muss ein Umden­ken bei den Kat­zen­hal­tern einsetzen!“

„Wenn wir es schaf­fen, alle mit dem not­wen­di­gen Ver­ständ­nis für unse­re Umwelt, für unse­re hei­mi­sche Tier- und Pflan­zen­welt umzu­ge­hen, wer­den wir auch die­se sicher­lich schwe­re Coro­na­zeit mit­ein­an­der bewäl­ti­gen. Ent­deckt die Umwelt, aber erlebt mit Rück­sicht in der Natur“, wirbt Möl­len­hoff abschlie­ßend für Mit­hil­fe und Verständnis.

Anzeige

Weitere Artikel von Werne Plus

Corona in Werne: 31 neue Infektionen nach dem Wochenende

Werne/Kreis Unna. Dem Kreisgesundheitsamt sind über das Wochenende und am Montag (26. September 2022) 31 neue Infektionen mit dem Coronavirus in Werne übermittelt worden. Im...

Kinder- und Jugendparlament: „Zaghaftigkeit” und „Querstellen”

Werne. Die Schaffung eines Jugend- und Kinderparlaments wurde in der vergangenen Jugendhilfe-Ausschuss-Sitzung auf die lange Bank geschoben. Damit wollen sich Antragsteller Bündnis 90/Die Grünen...

1,7 Promille: Pedelec-Fahrer kollidiert in Werne mit Laterne und stürzt

Werne. Die Polizei hat am zurückliegenden Wochenende einen Verkehrsunfall unter dem Einfluss von Alkohol auch in Werne aufgenommen. Das berichtet die Kreispolizeibehörde Unna. In der...

Erfolgreiche Premieren bei Rad-Touristik des RSC Werne

Werne. Der RSC Werne hat am Sonntag, 25. September, wieder seine Radtouristikfahrt (RTF) durchgeführt. Dabei gab es gleich zwei Premieren, die direkt überaus gut...